Guardia Civil beschlagnahmt neun gestohlene Fahrzeuge aus Europa

Die Guardia Civil hat im Hafen von Las Palmas auf Gran Canaria neun Autos im mittleren bis oberen Preissegment sichergestellt, die in verschiedenen Orten des europäischen Kontinents gestohlen wurden und in zahlreiche afrikanische Länder verschifft werden sollten.

Der Wert der Fahrzeuge, die teilweise schon den Eigentümern zurückgegeben werden konnten, beläuft sich auf mehr als 350.000 Euro mit einzelnen Schätzwerten zwischen 10.000 und 119.000 Euro.

Der Polizeieinsatz der Guardia Civil befindet sich jedoch nach wie vor in der Ermittlungsphase. Bisher sichergestellte gefälschte Dokumente werden aktuell analysiert, um die Drahtzieher hinter der Operation zu identifizieren. Außerdem schließt man nicht aus, dass noch weitere gestohlene Fahrzeuge gefunden werden könnten.

Die Untersuchung war Teil der Kampagne „Transbordum“, die dem Kampf gegen den Handel mit gestohlenen Fahrzeugen aus der EU gewidmet ist.

Beamte des „Destacamento Fiscal“ der Guardia Civil waren bei der Untersuchung von Containerdokumenten im Hafen führend. Container, die Autos enthalten könnten, wurden mithilfe von Röntgenstrahlen durchleuchtet und der rechtliche Status des ganzen Transports überprüft.

Nachdem das Vorhandensein von Fahrzeugen, von denen nicht alle beim Zoll deklariert waren, auf den Bildern bestätigt wurde, öffnete die Guardia Civil insgesamt schließlich 200 Container, um Inhalt und Herkunft zu überprüfen.

Die Beamten versuchten über das Nationale Büro für internationale polizeiliche Zusammenarbeit festzustellen, ob es sich um gestohlene Autos handelte und konnten dies für neun davon – allesamt mit zu niedrigem Kilometerstand und in Frankreich, Belgien, Deutschland und Spanien gemeldet – bestätigen. Es handelt sich hierbei im Einzelnen um: einen Porsche Panamera, einen BMW Serie 5, zwei Toyota RAV, zwei Land Rover Evoque sowie drei verschiedene Audi-Modelle.

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