Tuineje stockt Katasteramt für von überhöhter Grundsteuer betroffene Bürger auf

Aufgrund von Problemen mit der eingeführten Grundsteuer-Anpassung der spanischen Regierung und vielen Anfragen zur Grundsteuer stockt die Gemeindeverwaltung von Tuineje das Katasteramt personalmäßig auf. In erster Linie sollen die neuen Mitarbeiter Bürgern helfen, die durch einen Fehler in der Regelung von einer zu hoch angesetzten Grundsteuer betroffen sind.

Außerdem wurde das Personal des Katasteramtes im Bürgermeisteramt von Gran Tarajal bemächtigt, jeglichen Anfragen, Beschwerden und Vorschlägen von Bürgern, die eigentlich von der regionalen Katasterstelle auf Gran Canaria bearbeitet werden, direkt nachzugehen.

Dadurch wird laut dem Beauftragten für Grundwesen, Tomás Torres, vermieden, dass Bewohner der Insel sich aufgrund eines Fehlers auch noch nach Gran Canaria begeben müssten.

Seit dem ersten Bescheid über die neue Katasterregelung in der Gemeinde im November 2014 haben bereits mehr als 1.800 Personen das Amt zur Klärung des Inhalts sowie Fehlern aufgesucht. Entsprechend kritisiert der Bürgermeister von Tuineje, Salvador Delgado, die neue Regelung als unschlüssig und wenig zuverlässig.

Betroffene Bürger, die ein Schreiben des spanischen Ministeriums für Wirtschaft und Grundwesen bekommen, sollten so früh wie möglich Kontakt zum lokalen Katasteramt aufnehmen, um den Sachverhalt zu klären und eine zu hohe Besteuerung zu vermeiden.

Eine weitere Maßnahme der Gemeindeverwaltung besteht darin, die automatische Erhöhung der Grundsteuer um 10 Prozent komplett zu verwerfen. Stattdessen sehen viele Bürger seit Anfang des Jahres in ihren Bescheiden eine Verringerung der Grundsteuer von 0,60 Prozent auf 0,55 Prozent, die eine Kompromisslösung der Gemeinde darstellt.

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