Einzelheiten des neuen Entwicklungsplans für die Insel ausgearbeitet

Da die Kanarischen Inseln eine eigene und deutlich geringere Mehrwertsteuer besitzen als das spanische Festland, gab es bisher jährlich eine Ausgleichszahlung an die spanische Regierung in Madrid. Durch eine Abmachung zur Unterstützung der Wirtschaftslage auf den Inseln fällt dieser Ausgleich, der allein 2016 ca. 160 Millionen Euro betragen hätte, aber seit diesem Jahr weg, sodass die Kanaren nun jährlich eine deutliche Geldmenge einsparen.

Die Regierung der Kanaren hat daher einen mit insgesamt 1.600 Millionen Euro bezifferten längerfristigen Entwicklungsplan für die Inseln ausgearbeitet, um die Mittel so gut wie möglich zu investieren.

Zur Ausarbeitung und Klärung der Einzelheiten für unsere Insel trafen sich der Präsident der Kanaren und seine Finanz- und Wirtschaftsbeauftragten mit Vertretern aus Fuerteventura wie dem Präsidenten des Cabildo und den Bürgermeistern der Gemeinden Antigua, Betancuria, La Oliva, Pájara, Puerto del Rosario und Tuineje.

Die Verwendung der Mittel soll dabei entlang der drei im Dezember 2015 ausgearbeiteten Linien erfolgen: Ein Teil der Strategie besteht in der Förderung der Forschung, Entwicklung und Innovation unter anderem mit Schwerpunkt auf neuen digitalen Technologien und der Förderung von entsprechenden Unternehmens- und Hochschulprojekten. Ein weiterer Teil sieht Investitionen in die Verkehrs- und Technologie-Infrastruktur sowie Verbesserung der öffentlichen und touristischen Räume vor. Schließlich ist auch eine aktive Beschäftigungspolitik wie die Förderung der sprachlichen und berufsspezifischen Aus- und Weiterbildung sowie die Verbesserung der Arbeitsmarktchancen geplant. Speziell für die Gemeinde Tuineje stellt der neue Plan eine Chance dar, die 2007 eingestellten Arbeiten an der Strandpromenade von Gran Tarajal endlich wieder zu finanzieren.

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