25 Millionen für Verbesserung der Wasserversorgung

Fuerteventura plant eine Investition von 25 Millionen Euro für Verbesserungsmaßnahmen innerhalb der Wassergewinnung und der hydraulischen Infrastruktur der Insel, um den seit 20 Jahren gleichbleibenden Wasserpreis auch in Zukunft aufrecht erhalten zu können. Dies gab Insel-Präsident Marcial Morales während einer Plenumssitzung vom 04.04.2016 bekannt und erklärte dabei, dass die vorgesehenen Arbeiten unter anderem eine Neuordnung der Organisationsstruktur und des Personals des CAAF (Konsortium für Wasserversorgung auf Fuerteventura) einschließen sowie den Einsatz von energieeffizienten Maßnahmen in den Produktionsanlagen beinhalten.

Zudem sollen 31 der insgesamt 49 vorhandenen Lagertanks des Wasserversorgungsnetzes saniert und neue Verteilerdepots gebaut werden. Vorrangig sind dabei der 20.000 Kubikmeter große Wassertank in La Herradura, der knapp 80 Meter über dem Meeresspiegel liegt, sowie die beiden Becken in Tiscamanita und Morro Francisco mit einem Fassungsvermögen von jeweils 5.000 Kubikmeter Wasser. Zu den weiteren Verbesserungsarbeiten zählen zudem ein Ersatz der für Schäden anfälligen Verteilernetze, die hauptsächlich in großen Bevölkerungszentren stationiert sind, sowie auch die Einrichtung neuer Zähler auf der gesamten Insel, um ein System der telematischen Ablesung einzurichten. Des Weiteren will man nach dem Vorbild in Corralejo auch Windkraftanlagen in die Wassergewinnung mit einbauen, so wie es auch in Kürze für die Kläranlage in Puerto del Rosario geplant ist.

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