Kanarische Regierung untersucht kilometerlange Algenflecken vor Gran Canaria

Die Generaldirektion für Sicherheit und Notfälle der kanarischen Regierung hat ein Überwachungs- und Kontrollsystem für die Gewässer südlich von Gran Canaria eingerichtet, nachdem die Seenotrettung bei einem Routineflug über die Küste auf kilometerlange Algenflecken auf der Wasseroberfläche stieß. Wie erste Proben ergaben, handele es sich bei der Alge um sogenannte Meeresleuchttierchen (Noctiluca scintillans), die für ihre Fähigkeit zur Biolumineszenz und ihre rasende Vermehrung bekannt sind.

Die Algenflecken wurden ursprünglich knapp 15 Meilen vor der Südküste Gran Canarias entdeckt und erstrecken sich auch in küstennähere Gewässer zwischen Maspalomas und Puerto Rico. Trotz der Entwarnung soll das Algenaufkommen weiterhin verfolgt werden, um die Entwicklung zu beobachten und schließlich abschätzen zu können, ob sie sich weiter bis unmittelbar an die Küste vermehren. Auch wenn diese ungiftige Art durch ihre ungewöhnliche Leuchtkraft an vielen Küsten schon für spektakuläre Nachtaufnahmen sorgte, können Menschen bei einem massenhaften Auftreten im Wasser empfindlich auf den Kontakt mit dem Dinoflagellat reagieren.

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