Bildungsministerium sorgt für kürzere Fahrtwege für Schüler aus dem Inselsüden

Das Bildungsministerium der kanarischen Regierung hat den Anfahrtsweg von insgesamt 748 Schülern und Schülerinnen, denen jeden Morgen ein langer Anfahrtsweg in die Sekundarschulen (IES) Vigán und Gran Tarajal bevorstand, neu organisiert und somit eine Zeitersparnis von 80 Minuten pro Tag erreicht. Beide Schulen gehören in den Einflussbereich der gesamten Schülerschaft aus den Gemeinden Tuineje und Pájara mit Ausnahme der südlichsten Wohngebiete, die zum Großteil nach Morro Jable in die Schule fahren.

Ab April soll der Schulweg der betroffenen Kinder bis zu 40 Minuten verkürzt werden. Die verantwortlichen Transportunternehmen sind bereits über die neuen Busverbindungen informiert, die von Ortschaften wie La Pared, Costa Calma oder La Lajita zu den beiden Bildungseinrichtungen führen. Der besonders lange Schulweg soll dadurch so effektiv wie möglich genutzt werden.

Die Familien vieler Schüler aus dem Süden der Insel hatten bereits des Öfteren über die lange Anfahrt ihrer Kinder geklagt. Mit dem alten Fahrplan mussten diese teilweise vor 06:00 Uhr morgens das Haus verlassen, um rechtzeitig zur Schule zu kommen und kamen erst spät nachmittags wieder zu Hause an.  Nun haben die Elternvereinigungen AMPA nach langem Kampf mit dem Bildungsministerium endlich diese Verbesserung erreicht.

Abzuwarten bleibt, wann denn endlich die weiteren versprochenen Verbesserungen an den Schulen im Süden durchgeführt werden. So sind z.B. die zwei zusätzlichen Klassenräume für das CEIP Costa Calma schon seid Jahren geplant und immer ist der Bau nicht angefangen worden. Auch eine zusätzliche weiterführende Schule in La Lajita ist schon länger im Gespräch aber wann der erste Spatenstich hier ausgeführt wird, steht immernoch in den Sternen.

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