Cabildo bewilligt Vorschlag zur Sanierung von Wasserrädern

Der Vorschlag der Gemeinde Betancuria traditionelle Wasserschöpfräder auf der Insel zu sanieren, wurde nun vom Plenum der Inselverwaltung einstimmig bewilligt. Die meist hölzernen Ziehbrunnen, die mit dem 19. Jahrhundert nach Fuerteventura kamen, dienten der Bevölkerung lange Zeit dazu, an Wasser für landwirtschaftliche Zwecke und den eigenen Haushalt zu kommen.

Solche Einrichtungen funktionieren mittels eines horizontalen Luftrads, das meist von Eseln oder anderen Zugtieren angetrieben wurde, sowie eines davon angetriebenen vertikalen Wasserrads, an dem mehrere Wasserkübel befestigt sind, mit welchen pro Umdrehung sogar über 100 Liter Wasser aus der Tiefe der Erde transportiert werden konnten.

Besonders im Inselzentrum sind noch viele der alten Ziehbrunnen zu finden, zum Einsatz kommen sie heutzutage jedoch nicht mehr. Durch die Restaurierungsmaßnahmen soll dieses charakteristische Element der kanarischen Insellandschaften erhalten bleiben.

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