Zwei heimische Schmutzgeier in kurzer Zeit verendet

Beamte der Umweltschutzabteilung des Cabildo von Fuerteventura haben Ende Mai einen kranken Fuerteventura-Schmutzgeier (Neophron percnopterus majorensis) im Gebiet Mazacote der Gemeinde Tuineje gefunden. Das Tier, das am Fundort eine durchsichtige Flüssigkeit auswarf, wurde ins Vogelauffangzentrum Tarifa nach Gran Canaria gebracht, wo es nur einige Tage später starb.

Kürzlich erst informierte ein Viehzüchter das Umweltschutzpersonal über ein totes Exemplar der heimischen Schmutzgeier-Art, die auf den Kanaren als „guirre“ bekannt ist.

Der Vogel wurde neben einem Weidegebiet im Valle de la Cueva in Antigua aufgefunden. Da es sich um ein noch sehr junges Tier handelte, soll die Todesursache so schnell wie möglich geklärt werden.

Im Falle verunglückter Fauna rät das Cabildo dazu, sich direkt mit Polizei, Inselverwaltung oder Umweltschutzabteilung in Verbindung zu setzen und das desorientierte, kranke oder verletzte Tier in jedem Fall zu melden. Der Anrufer sollte beschreiben, um welches Tier es sich handelt, in welchem Zustand es sich befindet und wo es gefunden wurde. Auf keinen Fall sollte man die Tiere füttern oder ihnen zu trinken geben. Bis zum Eintreffen der Experten sollte man es idealerweise in einem Karton mit Luftlöchern halten.

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