Cabildo fordert Lösung für „inakzeptable“ Wartezeiten im Inselkrankenhaus

Die Inselverwaltung von Fuerteventura (Cabildo) forderte erneut vom Kanarischen Gesundheitsdienst SCS (Servicio Canario de Salud) nach einer dringenden Lösung für die langen Wartezeiten zu suchen, denen die Patienten im Inselhospital Virgen de la Peña in Puerto del Rosario ausgesetzt sind. Die Zeit, die von der Aufnahme der Patienten schließlich bis zu ihrer tatsächlich Behandlung verstreicht, sei „inakzeptabel“.

Als Beispiel nannte man eine Frau, die nach einem Herzinfarkt 11 Tage lang darauf warten musste, für die Legung eines Katheters ins Krankenhaus nach Gran Canaria verlegt zu werden.

Der maximale Handlungsrahmen für solche Fälle sei normalerweise bei 48 Stunden angesetzt. Die Leute würden sich aktuell nicht genug beachtet und nicht ausreichend informiert fühlen, so Insel-Präsident Marcial Morales.

Bereits des Öfteren wandte sich das Cabildo an den Direktor des SCS, um die häufigen Stillstände im Betrieb des Inselhospitals in Zukunft zu verhindern. Das Gesundheitsministerium der kanarischen Regierung versicherte kurz darauf, sich zusammen mit der Inselverwaltung um eine Verbesserung der Personalsituation und der Arbeitsorganisation innerhalb der Einrichtung zu bemühen. Es sollen ausreichend Fachkräfte und Räumlichkeiten zur Verfügung stehen und wartende Patienten besser betreut sowie auch umfassender über ihre Behandlung aufgeklärt werden.

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