Guardia Civil beschlagnahmt fast 14 Kilo illegal gefangenen Fisch

Illegaler Fischfang

Der Seeverkehrsdienst der Provinz Las Palmas (SMP) hat am 18.08.2016 Ermittlungen gegen einen Mann begonnen, der insgesamt über 13 Kilogramm illegal gefangenen Fisch im Kofferraum seines Wagens transportierte.

Der Mann machte sich mit mehreren Verstößen gegen das Kanarische Fischereigesetz strafbar. Zum einen stammte die gesamte Ausbeute aus einer für das Speerfischen streng gesperrten Schutzzone an der nördlichen Inselküste und zum anderen hatte er die erlaubte Tagesmenge von maximal fünf Kilo pro Person deutlich überschritten. Darüber hinaus wurden auch die Vorgaben für Mindestgröße und -gewicht der verschiedenen Arten missachtet.

Der Wilderer fiel den Beamten während routinemäßiger Überwachungsmaßnahmen an geschützten Küstengebieten ins Netz, die besonders an Zugängen zu vorhandenen Buchten verstärkt stattfanden, um gegen die illegale Jagd vorzugehen. Gerade weil in den festgelegten Schutzzonen viel mehr Fisch anzutreffen ist, als in typischen Fanggebieten, halten sich Wildfischer gerne dort auf.

An der Cala del Mejillón in der Nähe von Majanicho stieß die Patrouille auf ein geparktes Auto, dem sich nur wenig später zwei Männer näherten, die mit Neoprenanzügen bekleidet gerade aus dem Wasser kamen. Neben einer Harpune trugen die Männer bereits eine stolze Ausbeute an verschiedenen Fischen mit sich, die zusammen mit der Ausrüstung in den Kofferraum wanderte. Nachdem das Fahrzeug sich in Richtung Corralejo machte, nahmen die Beamten ihre Verfolgung auf, um unter anderem ausschließen zu können, dass der Fisch zu kommerziellen Zwecken und ohne Einhaltung der erforderlichen Gesundheitsgarantien verkauft wird. Im Stadtzentrum von Corralejo wurde die gesamte Ware beschlagnahmt und an den lokalen Fischerverein übergeben, wo sie zunächst gewogen und vermessen wurde.

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