Oasis Park gewährt zu groß gewordenem Leguan Asyl

Ein ursprünglich privat gehaltener Leguan hat nun mit dem Oasis-Tierpark in La Lajita ein neues Zuhause gefunden. Weil die Besitzerin aufgrund seiner beträchtlichen Große mit einer artgerechten Haltung überfordert war, hatte sie sich mit den Experten der Umweltschutzeinheit Seprona in Verbindung gesetzt. Das Tier sei wohlauf und hätte sich bereits gut in die Reptilienfamilie der Einrichtung eingelebt, hieß es.

Die Einsatzgruppe der Guardia Civil warnt immer wieder vor der Haltung exotischer Tierarten und der damit oft verbundenen Vernachlässigung. Das Verhalten der Leguan-Halterin sei daher vorbildlich gewesen, da man bei dem Entschluss, ein Tier wegzugeben, immer darauf achten sollte, es professionellen Händen zu überlassen. Aufgrund des großzügigen Reptilienbereichs, der vollständig auf die Bedürfnisse der Tiere ausgelegt ist, entschieden sich die Beamten der Seprona, das Tier dem Oasis Park zu überlassen. In den riesigen Terrarien des Tierparks wird besonders darauf geachtet, dass die Umgebung so weit wie möglich an das natürliche Lebensumfeld der Reptilien in freier Wildbahn angepasst ist. Außerdem wird auch versucht, die individuelle räumliche Gestaltung der einzelnen Terrarien auf die verschiedenen Arten abzustimmen.

Häufig ist vielen Haushalten nicht bewusst, dass die Anschaffung eines exotischen Haustieres mit enormem Aufwand und großer Verantwortung einhergeht. Besonders die Haltung von Reptilien ist mittlerweile zu einem regelrechten Trend geworden. Dabei ist es jedoch ungemein wichtig, sich vorab darüber zu informieren, was alles für die Schaffung eines artgerechten Lebensumfelds notwendig ist. Die Experten der Seprona empfehlen in einem solchen Fall daher immer, sich mit ihnen oder anderen Fachzentren in Verbindung zu setzen, um eine Vernachlässigung der Tiere und damit einhergehende Gefahren wie die Übertragung von Krankheitserregern oder die Gefährdung heimischer Arten zu verhindern.

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