Mehr Ärzte fürs Inselkrankenhaus

Der Direktor des Inselkrankenhauses auf Fuerteventura dementierte am 21.07.2017 in einer Pressemitteilung die Gerüchte, dass man die Zahl der Ärzte auf der Insel reduziert hätte und versicherte gleichzeitig, dass das Team hingegen sogar einen deutlichen Zuwachs erfahren habe.

Man arbeite stetig daran, das medizinische Fachpersonal zu verstärken und somit einen umfassenderen Service anbieten zu können, der den Bedürfnissen der Patienten gerecht wird. Außerdem sei er der Meinung, dass ein völlig falscher Alarm verbreitet wurde, da man die Zahl der verfügbaren Ärzte weder in der Vergangenheit verringert hätte noch dies in Zukunft vorhabe.

In der Tat erhielt das Inselhospital in den letzten sechs Monaten zusätzliche Unterstützung durch fünf neue Spezialisten in den Abteilungen Hämatologie, HNO-Heilkunde, Traumatologie, Pädiatrie und Innere Medizin. Im September wird zudem ein zweiter Onkologe erwartet, der die bisherige Lücke bei der Behandlung krebskranker Patienten mit einer dauerhaften Anstellung schließen soll.

In der Kardiologie ist man nach wie vor noch auf der Suche nach einem Nachfolger, da einer der drei aktuellen Fachärzte in Kürze in den Ruhestand gehen soll.

Obwohl der Bereich der Lungenheilkunde von der Inneren Medizin abgedeckt werden kann, ist man bereits seit 2006 erfolglos auf der Suche nach einem Pneumologen. Angesichts der hohen Nachfrage nach Lungenfachärzten in ganz Spanien sowie der begrenzten Zahl an Studienplätzen in dieser Richtung, wird sich die Suche womöglich auch weiterhin schwierig gestalten.

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