Seprona zeigt mutmaßlichen Tierquäler bei Puerto del Rosario an

  • blutendes Pferd
  • misshandelter Hund
  • Misshandeltes Pferd

Eine Streife der Seprona (Servicio de Protección de la Naturaleza) von Fuerteventura, der Einheit für Umweltdelikte der Guardia Civil, hat am 17.10.2017 Ermittlungen gegen einen Anwohner von Casillas del Angel aufgenommen, der im Verdacht steht, Tiere misshandelt und unter übelsten Bedingungen gehalten zu haben. Die Beamten sind dem mutmaßlichen Tierquäler durch den Hinweis eines Bürgers auf die Spur gekommen.

Bei der Inspektion der Finca des Beschuldigten fanden die Beamten Hunde, die in ihren eigenen Exkrementen herumlaufen mussten, sowie diverse Tiere mit blutenden Wunden, woraufhin die Polizisten sofort eine Veterinärin der Gemeinde hinzuzogen.

Die Tierärztin kam in ihrer Beurteilung zu dem Ergebnis, dass die Haltungsbedingungen eine Gefahr für die Gesundheit der Tiere darstellten, woraufhin die Seprona die Tiere beschlagnahmte. Insgesamt 23 Hunde wurden ins Tierheim der Gemeinde gebracht. Fünf Pferde und ein Esel wurden in den Oasis Park gebracht.

Außerdem entdeckten die Beamten auf dem Gelände bei Casillas del Angel die Überreste von 5 verbrannten Hundekadavern.

Der Eigentümer der Finca wurde zur Vernehmung vorgeladen.

Die Misshandlung von Tieren ist im Artikel 337 de Spanischen Strafgesetzbuches geregelt, und sieht eine Haftstrafe von 3 Monaten bis einem Jahr vor. In besonders schwerem Fall, wenn das Tier durch die Misshandlung ums Leben kommt, liegt die Haftstrafe zwischen 6 und 18 Monaten.

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