Achtung: AEMET warnt vor hohen Wellen auf Fuerteventura

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Für Sonntag, den 07.01.2018 hat der spanische Wetterdienst AEMET eine Warnung vor sogenannten “Küstenphänomenen” und starkem Wind herausgegeben. Betroffen sind vor allem die östlichen Kanareninseln Fuerteventura und Lanzarote, sowie die nördlichen Küsten von Gran Canaria und Teneriffa.

Die AEMET sieht eine Wahrscheinlichkeit von über 70% für Wellen von 5-6 Metern. Auf Fuerteventura wird es dann vor allem an der Nord- und Westküste sehr gefährlich. Aber auch an den südlichen und östlichen Küstenabschnitten wie Jandia und Costa Calma ist größte Vorsicht geboten, falls sich auch hier Wellen und Strömungen bilden sollten.

Das Baden an der Nord- und Westküste auf Fuerteventura ist grundsätzlich sehr gefährlich. Auch an Tagen, an denen die Wellen nur klein und scheinbar harmlos wirken, können sich lebensgefährliche Strömungen bilden.

Bei starken Wellen ist das Baden immer lebensgefährlich. Neben dem Risiko, von Strömungen rausgezogen zu werden, kann man von der Kraft der Wellen buchstäblich erschlagen werden. Aber nicht nur im Wasser, sondern auch am Wasser besteht Lebensgefahr. Man sollte dringend ausreichend Abstand von der Küste bzw. Felsen halten, selbst wenn es so scheint, als könnten die Wellen diese nicht erreichen.

Wellen laufen immer in sogenannten “Sets”, also in einem bestimmten Rhythmus an die Küste. Das bedeutet, dass nach einer bestimmten Zahl von “durchschnittlichen” Wellen immer wieder ein paar besonders große Wellen kommen können. Diese können Unwissende dann unerwartet treffen. Es werden immer wieder Menschen von Wellen erfasst und ins Meer gespült. Selbst wenn man den Sturz überleben sollte, sind die Chancen, wieder lebend aus dem Wasser zu kommen, mehr als gering.

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