Wetter auf Fuerteventura: im Januar 2018 niedrigste Höchsttemperatur seit fast 50 Jahren

9 Grad

Im Januar 2018 konnte das Wetter auf Fuerteventura nicht wirklich glänzen. Es war kalt, wolkig, stürmisch und regnerisch. Und das nicht nur an einzelnen Tage, sondern fast den ganzen Monat hindurch. Was gut für die die Natur ist, ist ärgerlich für die Urlauber, die normalerweise auch im Winter auf Fuerteventura badetaugliches Wetter erwarten dürfen.

Was wir alle gefühlt haben, kann nun auch durch amtliche Zahlen der Staatlichen Wetteragentur AEMET bestätigt werden: Am Flughafen von Fuerteventura wurde im Januar mit 13,7°C die niedrigste Tageshöchsttemperatur seit 1969 gemessen.

Auch auf anderen Kanarischen Inseln wurden Rekorde aufgestellt: Am Flughafen von Lanzarote wurden am 30. Januar 2018 in Bodennähe 6,7°C gemessen, der zweitniedrigste Wert seit 2006. In Santa Cruz de Tenerife wurden 10,4°C registriert, die viert-kälteste Temperatur seit 2015.

Generell war es im größten Teil des Kanarischen Archipels um rund 0,5°C kälter als normalerweise. Dies ist ein starker Kontrast zu den vorherigen 12 Monaten, in denen es deutlich wärmer war als gewöhnlich. Die AEMET hatte eigentlich einen warmen Winter vorhergesagt, womit sie bisher ziemlich daneben lag.

Auf Fuerteventura war es im Januar 2018 auch ungewöhnlich feucht. In La Oliva regnete es rund drei Mal so viel wie im langjährigen Durchschnitt.

Während die meisten Messstationen auf den Kanaren rund 10-40% mehr Sonnenstunden verzeichneten, gab es auf Fuerteventura im Januar rund 8% weniger Sonnenstunden als im Durchschnitt. In Los Rodeos auf Teneriffa lag das Sonnendefizit sogar bei -31%.

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