Fuerteventura nach dem Unwetter: Stützmauer am Strand von Costa Calma bricht ein

Abgesackte Mauer am Strand von Costa Calma im Süden von Fuerteventura

Am 04.03.2018 twitterte die Gemeindepolizei von Pajara, dass in Costa Calma Teile einer Mauer eingestürzt waren. Es handelte sich um eine Stütz- und Begrenzungsmauer eines Grundstücks in erster Reihe am Strand von Costa Calma. Auch die Front einer Garage, die als Bootsschuppen mit direktem Strandzugang dient, ist eingestürzt.

Eine Palme wurde entwurzelt und ist ebenfalls eingestürzt.

Dieser Strandabschnitt ist einer der beliebtesten im Süden von Fuerteventura.

Die Polizei hat die Stelle auf einer Länge von rund 100 Meter abgesperrt. Das Mauerwerk und die freigelegten Fundamente zeigen an anderen Stellen ebenfalls Risse. Eventuell besteht immer noch Einsturzgefahr. Deshalb sollte man die Absperrung unbedingt beachten.

Direkte Folge des Unwetters auf Fuerteventura

Es liegt die Vermutung nahe, dass der Einsturz der Mauer in direktem Zusammenhang mit dem Unwetter steht, dass in der Woche zuvor über Fuerteventura tobte.

Starker Sturm und Springflut bei Mondwechsel haben große Mengen Sand vom Strand weggespült. Möglicherweise hat das Meerwasser auch die Fundamente unterspült und geschwächt.

Auch in anderen Orten auf Fuerteventura, wie z.B. Tarjalejo und Giniginamar, beschädigten die Wellen während des Sturmtiefs Emma Gebäude in der ersten Strandreihe.

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