Marihuana-Plantage bei Puerto ausgehoben

  • Marihuana Plantage bei Puerto del Rosario
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Hier hatte wohl Kommissar Zufall seine Hände im Spiel. Eine Frau, die mit ihrem Sohn bei Puerto del Rosario spazieren ging, stoppte eine Polizeistreife, die zufällig in der Gegend unterwegs war. Sie meldete einen unerträglichen Gestank im Bereich einer verlassenen Gewerbehalle.

Meldung wegen “unerträglichen Gestanks”

Als die Polizisten dem nachgingen, stellten Sie die Anwesenheit von zwei Personen fest. Ein 35-jähriger Polen und ein 38-jähriger Östereicher gaben gegenüber den Polizisten an, für die Halle verantwortlich zu sein und ließen die Streife hinein.

413 Pflanzen, Belüftung und künstliche Beleuchtung

Die Polizisten staunten nicht schlecht, schließlich befanden sich dort 413 Marihuana-Pflanzen, verschiedene Ventilationssysteme und künstliche Beleuchtung zur Anregung des Pflanzenwachstums. Direkt nebenan hatten die Betreiber ein Mini-Laboratorium eingerichtet. Dort fanden die Beamten unter anderem Chemikalien und eine Präzisionswaage.

Die beiden Männer wurden unter dem Verdacht der Herstellung von Drogen festgenommen. Der Österreicher war bereits polizeilich bekannt.

Weiterhin stellten die Beamten fest, dass der Strom, den die beiden für ihre Drogenplantage nutzen, nicht über einen regulären Stromzähler lief. Man hatte offensichtlich das Stromnetz illegal angezapft. Daher wird ebenfalls ein möglicher Fall von Betrug untersucht.

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