2.000 Statisten und 20 Mio. Ausgaben auf Fuerteventura: Dreharbeiten für „Wonder Woman“ noch größer als bei „Exodus“

Wonder-Woman

Kino-Produktionen scheuen weder Aufwand noch Kosten. Und Fuerteventura erfreut sich in letzter Zeit immer größerer Beliebtheit als Kulisse für Hollywood-Streifen.  Das nächste große Ding für Fuerteventura sind die Dreharbeiten für „Wonder Woman“. Diese sollen Anfang Juli 2018 u.A. im Naturpark von Jandia im Süden von Fuerteventura stattfinden. Andere Filnszenen spielen in der Gemeinde La Oliva im Norden.

Mit „Exodus“ von Ridley Scott und „Solo“ aus der Starwars-Reihe war Fuerteventura in den vergangenen Jahren bereits Gastgeber für Mega-Produktionen.

Viele Einwohner Fuerteventuras erinnern sich noch an die rund 4km lange LKW-Karavane, die sich für „Exodus“ vom Hafen in Puerto del Rosario in den Süden Fuerteventuras schlängelte. Die Produktionsgesellschaft hatte eine Fähre exklusiv gechartert, die das gesamte Material, zahlreiche Pferde und sogar eine komplette Tierklinik vom Festland nach Fuerteventua brachte.

Die Piste nach Cofete war tagelang gesperrt, ebenso wie Strandabschnitte bei Risco el Paso und Drehorte in der Nähe von Ajuy. Der Hubschrauber, der den Regisseur und die Hauptdarsteller zwischen den Drehorten hin- und herflog, war regelmäßig am Himmel über der Insel präsent.

Dreharbeiten zu Wonder Woman auf Fuerteventura noch ein paar Nummern größer

Die Dreharbeiten für „Wonder Woman“ sollen nun den Aufwand, der bei „Exodus“ betrieben wurde, noch bei weitem übertreffen.

Während für „Exodus“ 400 menschliche Statisten sowie zahlreiche Esel und Ziegen angeheuert wurden, benötigt „Wonder Woman“ rund 2.000 Statisten.
Exodus soll rund 7 Mio. Euro an direkten Ausgaben nach Fuerteventura gebracht haben. Bei Wonder Woman ist die Rede von rund 20 Millionen Euro.

Zu den direkten Ausgaben gehören Hotelzimmer, Mietwagen, Transportunternehmen, Gagen für Statisten, Catering und vieles mehr.
Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren. Die Castings für die überwiegend weiblichen Statistinnen mit athletischer Figur sind bereits weitgehend abgeschlossen.

2 Kommentare

  1. Und dafür sperren sie die Dünenstraße…da sieht man mal wie viel Kommerz dem Naturschutz gegenüber steht…SCHWACHSINN !!!

  2. Wie ist es möglich, umweltfeindliche Unternehmungen im angeblichen Naturpark auszuführen , zudem die Eigentümer des Landes nicht um Erlaubnis des Betretens gefragt wurden?

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