Pájara muss Bau des Museums Pepe Dámaso neu ausschreiben

Pepe Damaso Pajara w

Die Gemeindeverwaltung von Pájara muss die Bauarbeiten für das Museum „Pepe Dámaso“ neu ausschreiben. Grund sei die Nichterfüllung seitens des Unternehmens „Arquitania Business S.L., das im Januar 2018 den Zuschlag für die Bauausführung erhalten hatte.

Die Gemeinde müsse den Vertrag für die Bauarbeiten, die zurzeit eingestellt seien, kündigen und dann auf Grundlage der neuen Vergabegesetze noch einmal ausschreiben. Dies teilte die Gemeinde in einer Pressemitteilung mit.

Worin genau die Nichterfüllung des Unternehmens lag, führte die Presseerklärung indes nicht aus.

Der Opposition wirft die Regierungskoalition mit Bürgermeister Rafael Perdomo an der Spitze „Demagogie“ in der Angelegenheit vor. Die Opposition habe „mit böser Absicht“ die Einstellung der Bauarbeiten öffentlich kritisiert, obwohl sie genau wisse, dass die Gemeinde für die Auftragsvergabe, nicht aber für die Durchführung der Arbeiten verantwortlich sei. Die Bauausführung liege im Verantwortungsbereich der beauftragten Firma.

Die Gemeinde habe den Auftrag korrekt vergeben. Eine andere Sache sei es, wenn nach der Vergabe die beauftragten Unternehmen ihre Arbeit nicht korrekt ausführten. Dafür könne die Gemeinderegierung nichts.

Museum Pepe Dámaso

Das Museum Pépe Damaso ist im alten Ortskern von Pájara in der „Casa del Cura“ („Haus des Pfarrers“) untergebracht. Es soll ein Aushängeschild für kanarische Kunst in der Gemeinde Pájara werden. Es soll 600 Werke des kanarischen Künstlers Pepe Dámaso und eine große Sammlung anderer Künstler beherbergen.

Das Gebäude soll renoviert und modernisiert werden, wobei wertvolle architektonische Elemente erhalten bleiben. Das Museum soll über 4 Ausstellungssäle verfügen. Die Finanzierung stammt zum Teil aus dem Kanarischen Entwicklungsfonds.

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