Passagier pöbelt auf Flug von Fuerteventura nach Birmingham: 10 Monate Haft

Auf dem Jet2-Flug von Fuerteventura nach Belfast am 05.08.2018 hatte sich ein 27-Jähriger völlig daneben benommen. Der junge Brite äußerte Morddrohungen gegenüber einer Stewardess und schlug wild um sich. Durch das Verhalten des betrunkenen Passagiers stand ein 12-jähriges Kind sogar unter Schock. Der autistische Junge befand sich auf dem Sitz direkt vor ihm. In seinem Rausch hatte der Mann wütend auf dessen Rückenlehne eingeschlagen.

Der Passagier hatte vor dem Flug bereits reichlich getankt

Als der junge Mann am Flughafen von Belfast verhaftet wurde, schrie dieser um sich um und beleidigte die Polizei. Offenbar hatte er vor Antritt des vierstündigen Fluges bereits seit 11:00 Uhr morgens getrunken. Laut eigener Aussage könne er sich an nichts mehr erinnern. Vor Gericht räumte er ein, dass sein Verhalten beschämend und inakzeptabel sei. Wie sein Anwalt zudem erklärte, hätte er bereits seit über 10 Jahren mit Alkoholproblemen zu kämpfen.
Der Richter verurteilte ihn schließlich zu einer Freiheitsstrafe von insgesamt zehn Monaten. Fünf Monate aufgrund der Morddrohung sowie fünf weitere wegen Bedrohung der Crew. Auch wenn es zu keinen Handgreiflichkeiten kam, so fühlte sich die Flugbegleiterin vom Verhalten des Mannes erheblich bedroht. Hinzu kommt eine Geldstrafe in Höhe von zwei Mal 200 Pfund. Zum einen für das Antreten des Fluges im betrunkenen Zustand. Zum anderen für den Verstoß gegen die gesetzliche Ordnung. Das Verhalten sei „entsetzlich“, so das Gericht. Die harte Strafe solle eine „klare Botschaft“ senden, dass so etwas nicht toleriert werde.

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