200 Photovoltaik-Lichtquellen auf Fuerteventura installiert

Bis dato hat das Cabildo von Fuerteventura 200 solarbetriebene Lichtquellen auf der Insel aufgestellt. Alle entsprechen den Richtlinien der “UNESCO-Lichtschutzgebiete (“Starlight Reserve”). Puerto del Rosario, La Oliva, Betancuria, Tuineje und Pájara hatten dies im Voraus beantragt. Grund war die mangelnde Beleuchtung in ihren urbanen Zentren.

230.000 Euro sind aus dem Kanarischen Entwicklungsfonds in das Projekt geflossen. Am 23.10.2018 besuchten u.a. Insel-Präsident Marcial Morales und Puerto del Rosarios Bürgermeister Nicolás Gutiérrez ein paar der neuen Exemplare in Los Estancos. Die Aufstellung von Photovoltaik-Laternen sei nur eines der wenigen Programme für eine nachhaltige Zukunft. Das Ziel, Fuerteventura vollständig mit Licht- und Windenergie zu versorgen, sei durchaus möglich, erklärte Morales. Vielmehr noch im Bereich eines so grundlegenden Dienstes wie der öffentlichen Beleuchtung. Immerhin sorge sie in den ländlichen Zonen für Komfort, Sicherheit und Zugänglichkeit.

Fokus auf ländlichen Gebieten

Das Projekt ist Teil des im Februar verabschiedeten “Strategischen Plans zur Energieeinsparung und Förderung erneuerbarer Energien.” Im ersten Teil lag der Fokus auf ländlicher Gebieten. In puncto Sicherheit war hier Priorität geboten. Mit der Ausweitung der Arbeit auf weitere Gebiete geht es nun in die nächste Phase. Weitere 150 Leuchten sollen je nach Bedarf aufgestellt werden. Die Anträge müssen dabei von den einzelnen Gemeinden ausgehen.

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