1,5 Tonnen illegale tropische Ananas auf Fuerteventura beschlagnahmt

Ananas-vebot

Die Umwelteinheit der Guardia Civil (Seprona) hat bei einem Obst-Importeur in Puerto del Rosario 1.500kg tropische Ananas beschlagnahmt. Die Früchte, deren Import auf den Kanarischen Inseln verboten ist, stammen aus Costa Rica.

Die Kanarischen Inseln sind die einzige Region der EU mit einer spezifischen Gesetzgebung zum Import und Inverkehrbringen von Früchten und Gemüse. Zweck dieser Gesetze ist der Schutz einheimischer Plantagen vor dem Einschleppen von Schädlingen. In der Vergangenheit war die lokale Produktion immer wieder von Infektionen und Schädlingen beeinträchtigt worden. Strenge Kontrollen sollen dies eigentlich schon vor der Einfuhr verhindern. Doch im vorliegenden Fall haben diese auf Fuerteventura versagt.

Die Beamten der Seprona haben die Kisten mit den illegal importierten Ananas bei einer Routinekontrolle bei dem Importeur entdeckt. Die meisten Kisten waren nicht etikettiert, auf anderen war jedoch das Herkunftsland abzulesen.

Illegale Ware kann verbotene Pflanzenschutzmittel enthalten

Da der Importeur die erforderlichen Herkunftszertifikate nicht nachweisen konnte, mussten die Beamten die Kisten beschlagnahmen. Außerdem haben sie die Entnahme von Proben veranlasst, um herauszufinden, ob sich in den Ananas Rückstände von in der EU verbotenen Pflanzenschutzmitteln nachweisen lassen.

Daher sind diese Kontrollen nicht nur wichtig, um die Plantagen auf den Kanaren zu schützen. Es geht auch darum, die Konsumenten vor zweifelhaften Produkten zu schützen, die im schlimmsten Fall gesundheitsgefährdend sein können. In der Regel wird solche illegal importierte Ware als lokales Erzeugnis verkauft, was letztlich Betrug am Kunden darstellt.

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