3 neue Solarparks in Puerto del Rosario mit insgesamt 20MW beantragt

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Die Generaldirektion für Industrie und Energie hat am 28.10.2019 die Beantragung von 3 Solarparks im Gemeindegebiet von Puerto del Rosario bekannt gegeben. Insgesamt sollen in der Umgebung der Hauptstadt Fuerteventuras damit rund 67.000 Solarpaneele mit einer Gesamtleistung von knapp 20MW installiert werden.

Akasaka International Advisors, S.L.U. hat eine Genehmigung für einen Solarpark mit 4,76MW und 17.736 Solarpaneelen im Gebiet von Rosa Candelaria beantragt.

Der zweite Antrag für eine Leistung von 4,5 MW und 16.000 Solarpaneelen im Llano de Muchichafe wurde von Narita International Advisors, S.L.U. gestellt

Mit einer Leistung von 10,45MW und 33.840 Solarpaneelen hat DISA Renovables, S.L. bei Rosa de la Monja die größte der drei neuen Solaranlagen projektiert.

Stromerzeugung auf Fuerteventura erfolgt zum größten Teil in einem Ölkraftwerk

Der größte Teil der auf Fuerteventura erzeugten elektrischen Energie stammt aus einem Ölkraftwerk in Puerto del Rosario.

Die 9 dort installierten Dieselmotoren erzeugen eine Leistung von insgesamt 187 Megawatt. Die drei neuen Solarkraftwerke kommen mit ihren knapp 20MW also auf über 10% der Leistung des Ölkraftwerks. Das zeigt sehr deutlich die Dimensionen dieser drei Solarprojekte.

Rein rechnerisch könnten also 30 Solaranlagen dieser Größenordnung die Leistung des Ölkraftwerks ersetzen.

Doch während ein Ölkraftwerk rund um die Uhr Strom erzeugen kann, liefert ein Solarkraftwerk nur bei Sonnenschein Strom. Außerdem schwankt die Stromerzeugung naturgemäß im Tagesverlauf. Die volle Leistung kann nur nur Mittagszeit generiert werden.

Wie bei allen Formen der erneuerbaren Energieerzeugung stellt sich auch bei Solaranlagen die Frage nach der Energiespeicherung.

Solange jedoch auf Fuerteventura Trinkwasser noch durch das Verbrennen von Öl erzeugt wird, ließe sich das Problem der Energiespeicherung auf unserer Insel extrem einfach und relativ billig lösen: Durch den Bau von großen Süßwasserspeichern.

Solange also die Sonne scheint oder der Wind weht, produziert man mehr Trinkwasser und lagert es für die Nacht oder Zeiten mit weniger Wind ein.

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