PSOE weist Anschuldigungen wegen Krankenhaus im Süden Fuerteventuras zurück

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Die Abgeordnete der Sozialisten (PSOE) aus Fuerteventura im Kanarischen Parlament, Rosa Bella Cabrara, hat die Vorwürfe des Bürgermeisters von Pájara, Miguel Angel Graffigna (Coalición Canaria CC) gegen die Kanarische Gesundheitsbehörde zurückgewiesen.

Die Gemeinde Pájara hatte in einer Pressemitteilung behauptet, die Gesundheitsbehörde der Kanarischen Regierung unter Leitung von Teresa Cruz (PSOE) habe das Krankenhaus im Süden Fuerteventuras, das in La Lajita geplant war, auf Eis gelegt.

Der Bürgermeister von Pájara soll sich bei seinen Parteigenossen informieren, bevor er andere beschuldigt

Cabrera führte dagegen an, dass die Coalición Canaria während ihrer Präsidentschaft in der Kanarischen Regierung während der vergangenen Legislaturperiode die entsprechende Position wegen ihrer nachlässigen Geschäftsführung selbst aus dem Haushalt gestrichen habe. Sie riet dem Bürgermeister von Pájara daher, sich über die Entscheidung seiner Parteigenossen besser zu informieren, bevor er die jetzige Gesundheitsbehörde beschuldige.

Der Bürgermeister solle seine Parteigenossen fragen, warum die Kanarische Regierung unter der Präsidentschaft der CC am 28. Juni 2019 die Haushaltsposition von 100.000 Euro für das Krankenhaus aus dem Haushalt entfernt habe. Der jetzige Präsident (PSOE) habe sein Amt ja schließlich erst am 16. Juli 2019 angetreten.

Auch die Kritik am Besuch der Gesundheitsministerin auf Fuerteventura wies die Abgeordnete zurück. Es habe sich dabei um einen Besuch der aktuellen Bauarbeiten gehandelt. Da im Centro de Salud im Süden aktuell aber keine Bauarbeiten durchgeführt werden, stand ein Besuch nicht in der Agenda.

Cabrera erklärte weiterhin, dass die Gesundheitsbehörde der Kanarischen Regierung zu keinem Zeitpunkt auf den Bau eines CAE (Centro de Atención Especializada = „Fachärztezentrum“) im Süden Fuerteventuras verzichtet habe.

Außerdem habe die PSOE in der kurzen Zeit, in der die Gesundheitsbehörde in der letzten Legislatur unter ihrer Leitung stand, bereits bewiesen, dass sie Verantwortung übernimmt, indem sie den von der Bevölkerung seit langem geforderten Notarztwagen in Morro Jable stationiert habe. Diese Forderung habe die CC niemals beachtet.

1 Kommentar

  1. Die Gemeinde Pajara und derselbe Ort ist wunderschön. Das Ensemble des Machtes jedoch , welches da amtet , bleibt mehr als fragwürdig . Interne Machtkämpfe sind das Mass der Dinge , ohne jeglichen Respekt gegenüber die Menschen , welche hier alles finanzieren . Das Ganze wirkt sehr hilflos , dabei ginge alles ganz einfach : miteinander und nicht gegeneinander , aber der nach Gier schnappende Mensch weiß nie , wo die Grenzen sind , und schulmeisterlich bleibt ein gewisser Nachholbedarf pflicht.

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