7,5 Jahre Haft nach Raubüberfall mit Körperverletzung auf Fuerteventura

Einbrecher

Die zweite Strafkammer des Provinzgerichts von Las Palmas hat am 21.01.2020 drei Personen wegen eines Raubüberfalls auf eine Bar in Guisguey im Gemeindegebiet von Puerto del Rosario auf Fuerteventura verurteilt.

Gegen die beiden Haupttäter verhängte die Richterin jeweils eine Haftstrafe von 7 Jahren und 6 Monaten bzw. 7 Jahren. Die dritte Angeklagte wurde zu 6 Monaten Freiheitsstrafe verurteilt. Sie hatte die Beute des Raubüberfalls und die dabei verwendeten Waffen, eine Metallstange und ein Messer, in ihrer Wohnung versteckt, um die Haupttäter zu decken.

Die beiden Haupttäter wurden wegen Raub und Körperverletzung verurteilt.

Die Staatsanwaltschaft hatte zunächst 11, 10 und 2 Jahre Freiheitsstrafen beantragt. Die Reduzierung der Strafe kam durch einen „Deal“ zwischen der Staatsanwaltschaft und den Anwälten der Verteidigung zustande. Eine solche Vereinbarung beinhaltet in der Regel ein umfassendes Geständnis. Das Urteil kann direkt in der Verhandlung beschlossen und zugestellt werden und wird mit sofortiger Wirkung rechtskräftig. Dadurch erspart sich die Justiz langwierige Prozesse durch alle Instanzen, die sich über Jahre hinziehen können.

Der Raubüberfall ereignete sich am 22.10.2018 gegen 3:00h morgens. Die beiden Haupttäter drangen gewaltsam in den Anbau des Teleclub des Opfers in der Ortschaft Guisguey ein, in dem der Inhaber wohnte. Die Eingangstür der Wohnung hatten sie mit einer Brechstange aufgebrochen.

Nachdem sie den Inhaber der Bar im Schlaf überrascht hatte, benutzten sie einen Dolch und die Metallstange, um auf das Opfer einzuschlagen und ihn zu zwingen, die Schlüssel zum Barraum herauszugeben.

Das Opfer gab nach und rückte die Schlüssel raus. Die Täter drangen dann in die Bar ein und brachen gewaltsam den Zigarettenautomaten auf. Sie erbeuteten Zigaretten im Wert von 261,80€ sowie Münzen im Wert von 20€. Der Sachschaden an der Wohnung belief sich auf 355€.

Das Opfer ist seit dem Überfall auf einen Gehstock angewiesen.

3 Kommentare

  1. In Deutschland wäre es die halbe Strafe gewesen wenn die Täter Deutsche gewesen wären
    Wären es Migranten gewesen, wäre keiner in den Knast gegangen, maximal eine Bewährungsstrafe. Bei einheimischen Opfern gibt es extra Strafrabatt. Dazu Delfintherapie, Kampfsport Training, teure Ausbildung auf Staatskosten, Karibikreisen und vieles mehr.

    In der Schweiz ähnlich. Google „carlos intensivtäter“ wers nicht glaubt

    https://www.blick.ch/news/schweiz/29-000-franken-luxus-therapie-fuer-einen-messerstecher-carlos-skandal-bundesrat-schaltet-sich-ein-id2425677.html

  2. Frank Sever,da stimme ich dir vollkommen zu.Das eigentlich geforderte Strafmaß waren 11 und 10 Jahre aber bei selbst 7,5 frage ich mich (die meisten lesen,hören es täglich in den dt. Medien,wie gering Strafen für Täter egal welcher Art ausfallen) was in Deutschland an Straftaten alles möglich wäre um diese 7,5 Jahre Haft überhaupt zu erhalten.

  3. Das nenne ich mal ein Urteil,da kann die Deutsche Justiz sichmal ein Beispiel nehmen wie man das Gesetz im vollen Umfang anwendet

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