2,5 Mio. Euro für Verdoppelung der Liegeplätze im Hafen von Corralejo im Norden Fuerteventuras

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Der Rat für öffentliche Bauten, Verkehr und Wohnungswesen der Kanarischen Regierung hat die Ausschreibung für die erste Phase der Erweiterung des Hafens von Corralejo im Norden Fuerteventuras veröffentlicht.

Für eine Summe von maximal 2.529.268 Euro soll die Zahl der Liegeplätze für Sportboote, Fischerboote und Ausflugsboote von derzeit 216 auf 423 erweitert werden. Die fünf bereits vorhandenen Stege werden neu positioniert und durch vier weitere neue Stege ergänzt.

Für den Schutz der neuen Liegeplätzen vor widrigen Wellenbedingungen aus Südost soll eine Verlängerung der Kaimauer auf insgesamt 72 Meter sorgen. Diese Verlängerung soll aus schwimmenden Betonelementen erstellt werden. Die eigentlichen Stege bestehen aus einer Aluminiumstruktur, die mit Tropenholz oder Kunstharzpaneelen beplankt sind.

Im Rahmen dieser Bauphase sind auch Verbesserungen an der betonierten Hafenmauer vorgesehen, die von den Fähren, kommerziellen Schiffen und den Einsatzbooten der Guardia Civil genutzt werden.

Die Ausführung der Bauarbeiten soll rund 8 Monate nach Erteilung des Zuschlags und Unterzeichnung des Absteckungsprotokolls dauern. Damit sollte die erste Phase der Erweiterung des Hafens von Corralejo Anfang des Jahres 2020 fertig sein.

Die Erweiterung der Anzahl der Liegeplätze war durch das touristische Wachstum Corralejos erforderlich geworden. Die Nachfrage nach Bootsliegeplätzen im Norden Fuerteventuras war in den letzten Jahren regelrecht explodiert. Durch die hohe Zahl von Anträgen hat sich die Warteliste auf mittlerweile über 100 Interessenten verlängert.

Die geplante Gesamtinvestition für alle Phasen der Hafenerweiterung von Corralejo wird sich auf rund 15 Mio. Euro belaufen. Bei der öffentlichen Ausschreibung für ein wesentlich größeres Projekt hatten sich bereits zweimal keine Bieter gefunden. Daher hatte man Ende 2019 eine Verkleinerung des Projekts beschlossen.

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