Coronavirus auf den Kanaren: 4 Tote und 278 Infizierte

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Die Zahlen, die die kanarischen Gesundheitsbehörde am 20.03.2020 veröffentlicht haben, zeigen, dass sich das Coronavirus auf den Kanaren weiterhin exponentiell ausbreitet.

Seit dem Vortag sind 47 neue Fälle hinzugekommen. Das sind 30,45% mehr. Damit hat sich die Wachstumsrate sogar noch vergrößert. Diese lag gestern bei 21,5% und vorgestern bei 24,8%.

Bei einer täglichen Wachstumsrate von 26% würde sich die Fallzahl alle drei Tage verdoppeln.

Ein neuer Corona-Todesfall auf den Kanaren

Leider gibt es auf Gran Canaria einen weiteren Todesfall nach einer Coronainfektion zu bedauern. Es handelt sich um eine 80-jährige Person, die schwere Vorerkrankungen aufwies. Sie verstarb auf der Intensivstation des Universitätsklinikums Nuestra Señora de la Candelaria auf Gran Canria.

Dadurch steigt die Zahl der Todesfälle auf den Kanaren infolge einer COVID-19-Erkrankung auf 4.

Von den 287 insgesamt auf den Kanaren bestätigten Coronafällen (kumulierte Fallzahl), wurden 115 Personen stationär in einem Krankenhaus behandelt. 25 davon mussten auf eine Intensivstation verlegt werden.

Die Zahl der Personen, die einen Coronainfektion auf den Kanaren überstanden hat, wurde von der Gesundheitsbehörde nach unten korrigiert. Die Zahl der Genesenen wird nun mit 6 angegeben.

Insgesamt wurden auf den Kanaren bisher 2.138 PCR-Proben zum Nachweis des SARS-COV-2-Virus durchgeführt.

Fast 20.000 Coronafälle in Spanien

Auch 5 Tage nach dem landesweit geltenden Alarmzustand und der Ausgangssperre breitet sich das Coronavirus in Spanien weiter exponentiell aus.

Die Zahl der Coronainfektionen in Spanien wurde am 20.03.2020 mit 19.980 angegeben. Am Vortag waren es noch 17.147. Das sind zwar „nur“ 16,5% mehr als am Vortag. Doch die Zahl der Todesfälle ist deutlich stärker gestiegen, nämlich von 767 auf 1002. Das sind 235 bzw. 30,6% mehr als am Vortag.

1.585 Personen in Spanien haben eine Infektion mit dem COVID-19-Virus überstanden.

Entwicklung der Fallzahlen von COVID-19 in Spanien (kumuliert)

15 Kommentare

  1. Wir wohnen den Winter über auf Teneriffa.Die Ausgangssperre nehmen wir ernst.Beim einkaufen geht es diszipliniert zu,fast jeder hat eine Maske um und Handschuhe gibt es am Eingang des Hiper Dino.Super!! Wir hoffen in gute 4/6 Wochen wird es entspannter und es geht ein Flug nach Deutschland.
    Bleibt alle gesund und kommt gut durch die Zeit
    Lg.Carla

  2. Wir waren bis zum 15.3. auf Gran Canaria im Hotel ESCORIAL. und da hat es angefangen.
    Das Personal hat vorbildlich reagiert mein großes LOB.
    Und wenn es möglich ist, so werden wir sicher wieder nach Gran Canaria kommen um den Menschen dort mit meiner Anwesenheit zu helfen.

  3. Wow, ich habe die Kommentare erst jetzt gelesen. Wie peinlich sind die denn von A_lex und Christine! Da haben wir den Salat. So schnell verbreiten sich
    Fake News von vielleicht nicht so hellen Köpfen. Hiermit entschuldige ich mich als hier seit 20 Jahren lebender Deutscher bei den Spaniern!
    “ L O S I E N T O „

  4. Ich würde eher sagen, dass die Festlndspanier hier das Virus auf die Kanaren getragen haben.
    Beim nächsten mal – hofentlich kommt es nicht – wird Spanien hoffentlich schlauer sein und die inseln gleich sperren.
    Das ist langfristig kostengünstiger.

  5. Wir leben für ein halbes Jahr im Winter auf La Palma! Hier ist fast alles sehr diszipliniert, bis auf wenige Idioten, aber die gibt’s ja überall! Wirs sind hier in unserer Wohnung und müssen uns auch bei denen bedanken, die arbeiten müssen! Ich gehe nur zum Einkaufen raus, joggen tu ich auf der Dachterasse und das Meer seh ich vom Balkon aus! Danke an die Redaktion, das ist unsere einzige Nachrichtenquelle! Wir bleiben und werden Ostern entscheiden, was wir machen!L.G. Biene Maja

  6. Die sogenannte Ausgangssperre trifft lediglich die nichtarbeitende Bevölkerung …
    Die Anderen spazieren munter in der Gegend herum und gehen ihren „Geschäften“ nach.
    Das ist wenig durchdacht und fördert die Verbreitung.
    Was mit Sicherheit gut funktionieren wird, ist das Abkassieren. La Oliva liegt wieder vorn!
    Leider nicht bei der Pflege, da ganze Ortschaften, wie der Parque Holandes, komplett verdrecken!!!
    Beängstigend ist auch die hohe Todesrate in Spanien, die 10 mal höher ist als in Deutschland.
    Schön zu Hause bleiben …

  7. Ich wundere mich nicht, dass nun die Corona-Zahlen auch auf Fuerteventura steigen. Ich habe mich ja schon eine Woche vor der Ausgangssperre geärgert, dass fast noch täglich Flugzeuge aus Mailand und Bergamo auf der Insel gelandet sind.

  8. Hatte mich hier immer wohlgefühlt aber Corona ist auch Zuhause dann lieber zur Familie nach Deutschland Asta luego

  9. Wir waren auf Fuerteventura vom 12.3.bis 19.3. In Jandia
    Ich möchte hier mal darauf hinweisen das das Hotel – Personal hervorragend freundlich die Gäste versorgt haben… ALLES hervorragend geklappt hat. Wir werden. Wenn möglich in besseren Zeiten gerne wieder dorthinreisen. Auch an TUI ein dickes Lob… Wir wurden gut informiert und haben uns sicher aufgehoben gefühlt.

  10. Mir tut das Hotelpersonal eher leid, sie müssen ihren Job weiter machen, so wie zb. die Kassiererinnen in D in den Supermärkten. Auch sie gehen nach ihrer Arbeit nach Hause, aber ich würde sie niemals für die Verbreitung des Virus verantwortlich machen. Ich finde es anmaßend, dass man das Personal in dieser Krise noch kritisiert. Vielleicht noch bei Holidaycheck eine negative Bewertung?! Für mich passt das zur Zeit gar nicht, ich bedanke mich für alle Dienstleistenden in den Hotels auf Fuerteventura an dieser Stelle und hoffe, ich kann wiederkommen!

  11. Die vielen Infektionen auf Teneriffa sind sicher darauf zurückzuführen, dass das Hotelpersonal des abgeriegelten H10 Palace jeden Abend das Hotel verlassen konnten.

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