Flüchtlingsboot mit 36 Personen vor Fuerteventura entdeckt

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Am 01.03.2020 gegen 22:40h aktivierten die Kanarischen Behörden das Protokoll zur humanitären Betreuung von Flüchtlingen, nachdem vor der Küste Fuerteventuras ein Schlauchboot mit 36 Menschen an Bord eines Schlauchbootes entdeckt worden war.

Das Flüchtlingsboot befand sich rund 4 Seemeilen vor der Küste des Gemeindegebietes von Tuineje.

Das Patroullienboot Salvamar brachte die 36 Personen aus Subsahara-Afrika, darunter 10 Frauen und 6 männliche Minderjährige, sicher in den Hafen von Gran Tarajal.

Dort wurden sie von Mitarbeitern des Roten Kreuzes und des Kanarischen Rettungsdienstes medizinisch erstversorgt. Eine Frau musste mit einer Unterkühlung ins Inselkrankenhaus von Fuerteventura gebracht werden. Die anderen Personen befanden sich offenbar in einem nicht behandlungsbedürftigen Gesundheitszustand.

Am 27.02.2020 war im Süden Fuerteventuras am Strand von Jandia in der Nähe des Leuchtturms ein Flüchtlingsboot mit 61 Personen gelandet.

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