Mit Haschisch im Auto auf Fuerteventura erwischt

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Am 14.06.2020 haben Beamte der Guardia Civil von Gran Tarajal einen 26-jährigen Spanier aus der Pájara, der südlichsten Gemeinde von Fuerteventura wegen mutmaßlichem Drogenhandels festgenommen.

Den Beamten war bei einer Routinekontrolle auf der FV 56 ein Auto aufgefallen, das augenscheinlich mit viel zu hoher Geschwindigkeit unterwegs war. Nachdem die Beamten den Wagen angehalten hatten, zeigte sich der 26-jährige Mann ausnehmend nervös und gab ausweichende Antworten. Daraufhin durchsuchten die Beamten den Wagen.

Hasch und Bargeld

Die Beamten fanden 390 Euro Bargeld in verschiedenen Scheinen und unter dem Fahrersitz einen in ein Handtuch eingerollten Plastikbeutel.

In diesem befand sich eine grüne, pflanzliche Substanz, die vom Aussehen und dem Geruch her von den Beamten als Marihuana identifiziert wurde.

Mit kappen 156 Gramm überschritt die Menge die als Eigenbedarf angesehene Menge. Dementsprechend wird dem Mann mit den Initialen M.B.A.P., der als Einwohner der Gemeinde Pájara auf Fuerteventura gemeldet ist, der Handel mit Betäubungsmitteln vorgeworfen.

Der Mann und die sichergestellten Drogen wurden an das entsprechende Gericht in Puerto del Rosario überstellt. Der 26-jährige wird sich wegen Drogenhandels vor Gericht verantworten müssen.

Beim Handel mit „weniger gefährlichen Drogen“ wie Marihuana drohen Haftstrafen zwischen einem und drei Jahren.

UN warnt vor mehr Drogenkonsum wegen Corona-Krise

Am 25.06.2020 stellte das UN Büro für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) seinen Jahresbericht in Wien vor. Danach befürchtet die UN einen dramatischen Anstieg beim Drogenkonsum im Zuge der Corona-Pandemie.

„Die Covid-19-Krise und der wirtschaftliche Abschwung drohen die Drogengefahren noch weiter zu verschärfen“, sagte UNODC-Generaldirektorin Ghada Waly.

Nach dem UN- Bericht greifen weltweit 269 Millionen Menschen zu Drogen wie Haschisch, Kokain oder synthetischen Suchtmitteln. Die meisten konsumieren Haschisch.

2 Kommentare

  1. ginge es denn Behörden wirklich um die Gesundheit der Bürger, wäre Alkohol schon lange von Tisch. Mitunter eine der gefährlichsten Substanzen kann jeder ganz legal kaufen und in sich reinkippen.

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