3 neue Coronafälle auf Fuerteventura ohne Bezug zu Migration oder Tourismus

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Die Zahl der aktiven Coronafälle auf Fuerteventura ist zum 01.07.2020 um drei Personen auf 40 gestiegen.

Einen Tag zuvor wurde bei 4 weiteren Immigranten, die per Boot nach Fuerteventura gekommen waren, das Coronavirus festgestellt.

Von den insgesamt 40 aktiven Coronafällen auf Fuerteventura entfallen 37 auf Migranten, die sofort nach ihrer Ankunft mittels PCR-Test auf Corona getestet und in Quarantäne untergebracht wurden. Weder die Infizierten noch ihre engen Kontaktpersonen, sprich die anderen Migranten, die auf denselben Booten angereist waren, hatten bisher Kontakt nach außen. Die kanarische Gesundheitsbehörde hat die Isolation für die Migranten um weitere 10 Tage verlängert, nachdem die 4 neuen Fälle aufgetreten waren.

Alle betroffenen Migranten weisen bisher einen milden, symptomfreien Infektionsverlauf auf.

Auf Fuerteventura ist zurzeit niemand an Covid-19 erkrankt, niemand befindet sich nach der Ansteckung im Krankenhaus oder gar auf einer Intensivstation.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass die Migranten das Virus zwar wieder nach Fuerteventura gebracht haben, dieses aber nicht auf Fuerteventura verbreiten. Die Migranten wurden auf hoher See an Bord des Rettungsbootes genommen, unter großen Sicherheitsvorkehrungen im Hafen in Empfang genommen, PCR-getestet und sofort in Quarantäne untergebracht. Nach Vorliegen der Testergebnisse wurden die Infizierten von den Nicht-Infizierten isoliert.

Die neuesten Corona-Fälle auf Fuerteventura haben weder Bezug zur Migration noch zum Tourismus

Die drei neuen Fälle haben nichts mit der Migration zu tun. Bei zwei der Betroffenen soll es sich laut Medienberichten um Guardia Civiles im Praktikum handeln, die kürzlich nach Fuerteventura gekommen waren. Beide wiesen keine Symptome auf. Ihre Infektion wurde im Rahmen einer Routinekontrolle für die Polizeianwärter festgestellt.

Auch die dritte Person hatte keinerlei Bezug zu den Migranten. Sie in letzten Zeit auch nicht gereist, sodass sie das Virus wohl nicht selbst nach Fuerteventura gebracht haben kann. Die Infektion wurde im Rahmen einer routinemäßigen Blutuntersuchung zur Vorbereitung auf einen geplanten operativen Eingriff im Inselkrankenhaus auf Fuerteventura festgestellt. Auch diese betroffene Person hatte keine Symptome.

Mit den ersten Flügen, die Ende Juni 2020 vom spanischen Festland sowie aus England und Deutschland gelandet sind, steigt einerseits die Hoffnung auf eine baldige Erholung der Wirtschaft auf Fuerteventura. Andererseits steigt aber auch die Sorge davor, dass Touristen das Virus wieder nach Fuerteventura bringen könnten.

Bisher war die Pandemie auf den Kanaren und vor allem auf Fuerteventura sehr glimpflich verlaufen.

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