Weil er nicht gehorchte: Mann schleift Belgischen Schäferhund auf Fuerteventura hinter Auto her

Fuerteventura belgischer Schäferhund misshandelt

Die Umweltpolizei Seprona der Guardia Civil hat auf Fuerteventura einen Mann wegen der mutmaßlichen Misshandlung seines Belgischen Schäferhundes festgenommen.

Der Hund soll beim Abrichten nicht auf das Kommando seines Halters gehört haben, weshalb der Mann den Hund mit einem Seil an sein Auto angebunden und hinterhergeschleift haben soll.

Die Beamten hatten die Ermittlungen aufgenommen, nachdem sie einen Hinweis bekommen hatten, dass ein Hund von seinem Halter schwer verletzt worden sein soll.

Die Naturschutzpolizisten suchten den Verdächtigen auf und verlangten, den Hund zu sehen. Dabei entdeckten sie die Wunden und Verletzungen bei dem Belgischen Schäferhund. Außerdem mussten sie feststellen, dass das Tier trotz der schweren Verletzungen keine veterinärmedizinische Behandlung erhalten hatte. Der Halter konnte auch nicht die gesetzlich vorgeschriebene Pflichtimpfung nachweisen.

Der Hund wurde anschließend zu einer chirurgischen Notfallversorgung zu einem Tierarzt gebracht.

Laut Bericht des Tierarztes wies der Hund mehrere Wunden auf, die mit Aluminiumspray besprüht waren und mit Fell, Eiter, Schorf und Schmutz verklebt waren.

Ein Bein, an dem der Hund tiefe offene Wunden erlitten hatte, war stark entzündet, erschlafft und hinkte.

Der Mann wurde wegen Misshandlung eines Haustiers anschließend festgenommen und der Justiz überstellt.

Der Artikel geht unter dem Foto weiter.

Misshandlung von Tieren im spanischen Strafgesetzbuch

Die Misshandlung von Haustieren ist im Artikel 337 des Código Penal, des spanischen Strafgesetzbuches, geregelt.

Demnach wird mit drei Monaten bis einem Jahr Gefängnis betraft, wer ein Haustier durch irgend eine Art oder ein Vorgehen misshandelt und ihm dabei Verletzungen zufügt, die seine Gesundheit schwer beeinträchtigen.

Die Strafe ist in der oberen Hälfte des Strafmaßes anzusetzen, wenn Waffen, Instrumente, Gegenstände … oder Methoden genutzt wurden, die für das Leben des Tieres besonders gefährlich sind. Ebenfalls straferschwerend ist es, wenn der Tod des Tieres verursacht wird oder dass Tier einen Sinn, ein Organ oder eine Gliedmaße oder deren Funktionalität verliert.

Durch die Verwendung eines Fahrzeugs als Tatwerkzeug dürfte im vorliegenden Fall ein Strafmaß in der oberen Hälfte zum Tragen kommen.

Die Gerichte sind in solchen Fällen meist nicht zimperlich. Es gab bereits auf den Kanaren und auf Fuerteventura Fälle, in denen Tierquäler zu Gefängnisstrafen verurteilt wurden.

Ob maximal ein Jahr Gefängnis für eine dermaßen brutale Art der Misshandlung ausreichend ist, dürften viele Hundefreunde jedoch bezweifeln.

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23 Kommentare

  1. Die Kommentare sind gut, es gibt leider eine Unmenge von Menschen, die auf brutalste Weise mit Tieren umgehen. Ich bin unendlich traurig, weil diese Kreaturen von Menschen nichts gelernt haben. Tiere sind so wertvoll und kann ein bester Freund sein. Das Strafmaß sollte in der ganzen Welt neu geregelt werden. Ich wünsche den belgischen Schaeferhund, dass er sich wieder erholt und an entsprechende Leute vermittelt wird. LG

  2. Ich kann mich den Meinungen nur anschließen. Ein Mali ist eine sehr sensible Hunderasse, gerade wenn Sie noch im Welpenalter sind. Im Alter sind Sie stabil und mit liebevoller Konsequenzter Erziehung super Hunde für alle Bereiche des Lebens. Wir wünschen dem Hund gute Besserung und hoffen, dass dieser Mensch nach gerechter Strafe nie wieder einen Hund oder ein anderes Tier besitzen darf.

  3. Ganz einfache Strafe für den Tierquäler: Was er sein Tier angetan hat, soll mit ihm gemacht werden, aber viel länger und höherer Geschwindigkeit. Ar****

  4. Viel Unheil ist dem Tierquäler schon gewünscht worden.. das alles ist viel zu wenig. Er ist der Einzige dem ich Corona wünsche. Aber ohne Koma und mit großen Fotos von seinem geschunden Tier rund um ihn herum angebracht, so dass er für sich zur Eigenverwendung eine Anhängerkupplung mit einem dicken Tau wünscht. Ein Barbar diese Wesen. Fahr zur Hölle.

  5. Gut, daß die Tierquälerei gemeldet wurde und die Seprona der Guardia Civil umgehend gehandelt hat – ist leider auf Fuerte und anderswo nicht immer der Fall. Hoffentlich ist der arme Hund jetzt bei einem seriösen Tierschutzverein untergebracht und wird dort gesund gepflegt, um anschließend in ein adäquates, schönes Zuhause vermittelt zu werden???
    Das wäre für den geschundenen belgischen Schäferhund ein wunderschönes Weihnachtswunder.
    In diesem Sinne, fröhliche Weihnachten und Danke an die FZ für die stets klasse Berichterstattung!

  6. Habe selbst mal einen Schäferhund gehabt ,der musste nach 14 Jahren leider eingeschläfert werden , Schlaganfall . Das geht einem ganz schön ans Herz.!!!
    Ich wünsche dem Tierquäler die Krätze am Arsch und so kurze Arme das er sich nicht mehr kratzen kann…..

  7. Ich hoffe das in dem Knast in den er kommen wird Tierschützer meiner Sorte sitzen ….dann bekommt er die einzig gerechte Strafe..
    Ich bete das dies geschieht .. Gerade diese Rasse die einfach alles für ihren Menschen tut …Ich wünsche ihm nur eins…..

  8. Ich finde keine Worte..unfassbar.
    Ich wünsche diesem Menschen das allerschlimmsten Unglück an den Hals.
    Hoffe der geschundene Hund muss nicht mehr zu diesem Monster zurück.

  9. Dieser Tierquäler muss hinter Gitter ich kann mich dem Kommentar von Patrick nur anschließen, keine Gnade und Tierhaltungsverbot für immer

  10. Lasst mich mit „diesem herzlosen Menschen“ mal 15 Minuten in einem Raum alleine, danach würde es dies nie wieder tun…Versprochen…

  11. Also ich lese gerne eure Nachrichten von Fuerteventura. Sie sind so anders und ausführlich beschrieben, als hier in Deutschland. Da wird man gut informiert. Finde es gut das bei Gesetzesverstösse dort gegen Umwelt und Tier hart durchgegriffen wird. Ich lobe die spanische Polizei. Sie handeln sofort, wenn es Hinweise gibt. Das Strafmaß wird in allen Nachrichten gleich mit erwähnt. Sollte eigentlich abschreckend sein. Aber weiter gefehlt, leider gibt es auch dort immer wieder Gesetzesbrecher, hoffe das dieser gewaltbereite Kerl eine hohe Strafe erhält. Wie kann man so ein Tier quälen. Der dürfte nie wieder ein Tier halten.
    Eine Geldstrafte wäre zu wenig, hier muss hart gestraft werden, damit dieser Mensch mal weiß, was er getan hat.

  12. Jemand der Tiere schlecht behandelt,macht das auch meistens mit Menschen genauso.Ich habs leider zu oft gesehen.Solche Leute soll man sehr sehr lange aus der Gesellschaft entfernen.

  13. Faszinierend…
    Hier geht es mal nicht um corona und hier wird nichts kommentiert. Habe mir mal das den Tag angeguckt.
    Alle andere Nachrichten werden bis zum erbrechen kommentiert, wie man, ob man, was man tun muss um sein Hintern in den Urlaub zu verfrachten und wie schei…. doch alles ist.

    Schon echt traurig. Naja so ist der Mensch.

    Aber mir tut der arme Hund sehr leid und hoffe das er ein neueres besseres Zuhause findet wo man sich gut und liebe voll um ihn kümmert.

    Und die Strafe für sowas ist leider viel zu gering. Wie bei vielen Verbrechen sollte man es den Tätern gleich tun( ja ja ich weiss das sich bestimmt welche darüber aufregen)

  14. Da fehlen mir die Worte; und was passiert nach der Gefängnisstrafe? Der Mann sollte nie wieder ein Haustier halten dürfen! Ich hoffe, der Hund behält keine bleibenden Schäden und wünsche ihm einen anderen (liebevollen) Halter.

  15. Wie herzlos und verroht muss man sein, um so etwas zu tun?!
    Gut. dass jemand genug Courage hatte, um den Mann anzuzeigen.
    Ich wünsche dem armen Tier gute Genesung und neue Besitzer, die tierfreundlicher sind und hoffe auf eine angemessene Strafe für den Täter.

  16. Lieber Thomas Wolf, das ist ja kaum zu ertragen.
    Ich dürfte kein Verantwortlicher vor Ort sein, meine Strafe wäre brutal. Diesem Halter würde ich das Gleiche antun, was er mit dem armen Tier getan hat. PFUI.
    Nichts Neues wie mit Tieren umgegangen wird. Auch in Deutschland ist Vieles nicht anders.

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