Ergebnisse und Hintergründe zum Corona-Massentest in Costa Calma

Corona-Massentest-Fuerteventura-Costa-Calma

Wie wir bereits berichtet haben, hat die kanarische Gesundheitsbehörde sämtliche Einwohner der Wohnanlage Ataitana del Rio in Costa Calma im Süden Fuerteventuras zu einem Corona-Massentest aufgefordert.

Dieser wurde am 23.01.2021 auf dem Fußballplatz in Costa Calma durchgeführt. Zum Test eingeladen waren rund 240 Bewohner der 71 Wohnungen in diesem Wohnkomplex.

Die Teilnahme an diesem Massentest war freiwillig. Erschienen sind insgesamt 181 Personen, die sowohl mittels PCR-Test auf eine aktive als auch mittels Antikörper-Test auf eine bereits überstandene Infektion getestet wurden.

Die Testungen auf eine bestehende Infektion ergab ein einziges positives Ergebnis. Beim Test auf das Vorhandensein von Antikörpern wurden 7 positive Proben entdeckt, sodass man davon ausgehen kann, das 7 Personen eine Infektion bereits hinter sich gebracht haben.

Eine weitere Probe ergab ein unschlüssiges Ergebnis.

Motivation für das Screening in Costa Calma

Die Epidemiologin Guadalupe Alemán hat die Hintergründe des Massentests in der Wohnanlage Ataitana del Rio in einem Radiointerview bei Onda Fuerteventura erläutert.

Der Auslöser für dieses Screening waren einige Fälle mit Krankheitssymptomen, die zuvor in dieser Anlage aufgetreten waren.

Das Besondere an diesen Fällen war, dass die Betroffenen zwar in derselben Anlage wohnten, aber sonst nichts weiter miteinander zu tun hatten. Sie wohnten weder in der selben Wohnung zusammen, noch waren sie Nachbarn oder hatten auf eine andere Weise engen Kontakt zueinander, der eine Ansteckung innerhalb der Anlage hätte erklären können.

„Zwar bewegen wir uns alle im Supermarkt, auf der Arbeit usw., aber es hat sich gezeigt, dass die meisten Ansteckungen im privaten Bereich stattfinden. Daher mache es keinen Sinn, die Gesamtbevölkerung in einem Screening zu testen, weil die Ansteckungen im Nahbereich und bei längerem Kontakt entstehen“, erklärte die Forscherin im Interview.

Nun bleibt abzuwarten, welche Schlussfolgerungen aus dem Massenscreening zu ziehen sind.

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10 Kommentare

  1. Ich verstehe die Kommentare bzgl. Kurt Waschnig nicht wirklich!
    Wir müssen etwas fürs Klima tun, dass heisst nicht acht Mal im Jahr nach Fuerteventura fliegen, auch nicht fünft Mal!
    Ich verstehe seinen Kommentar so, dass er Reisen ok findet, aber halt nicht übertrieben.
    Das sehe ich genauso.

    LG
    Peter

  2. @ Kurt Waschnig
    Ich frage mich ernsthaft, weshalb Sie diese interessanten Fuerte-News überhaupt lesen, wo Sie doch so negativ eingestellt sind. Unterlassen Sie doch bitteschön Ihre unqualifizierten Bemerkungen und bleiben Sie in Ihrer kleinkarierten Welt.
    Es ärgert mich jedes mal wenn ich so etwas lese. Ich liebe die Insel und freue mich, wenigstens über die Fuerte-News etwas von der Insel zu hören und hoffe, dass die Bewohner diese Krise einigermaßen gut überstehen.
    Sobald es möglich ist, werden wir im Flieger gen Fuerteventura sitzen.

  3. @ Kurt Waschnig
    da haben wir ja wieder Ihren unsäglichen Kommentar! Veröffentlichen Sie Ihren „Senf“ eigentlich nur hier oder auch in anderen Medien? Auf weitere Kommentare zu Ihrer Einstellung werde ich zukünftig verzichten. Es ist von mir und auch anderen Usern alles gesagt.

  4. @Waschnig
    Lieber Herr Waschnig,
    bei jeder passenden, wie (hier) unpassenden Gelegenheit müssen Sie geradezu zwanghaft Ihre Blickverengung auf das Weltklima in eben diese hinausposaunen.
    Ebenso wie ich teilen wahrscheinlich viele der Leser hier Ihren Klimastandpunkt.
    Aber BITTE:
    Zeigen Sie etwas mehr Empathie und Mitmenschlichkeit, wenn Sie dazu in der Lage sind. Verstehen Sie IMMER noch nicht, dass etliche Familien hier auf unserer Insel vor dem finanziellen und persönlichen Ruin stehen? Freuen Sie sich meinetwegen in der STILLE über den Nebeneffekt. Sie würden damit nicht nur den Lesern hier, sondern auch der Überzeugungsarbeit für ein besseres Weltklima einen guten Dienst erweisen…

  5. Fuerteventura befindet sich weiterhin in Stufe 2 und damit bleibt auch die Ausgangssperre von 23.00 – 6.00h gültig (Stand 27.01.2021)

  6. Lieber Herr Hegele,
    bitte betrachten Sie die Lage etwas ruhiger. Es ist niemanden damit gedient, Panik zu verbreiten. Was Sie als Beleg angeben, ist nur eine Momentaufnahme, der man zahlreiche andere Momentaufnahmen mit entgegengesetzer Aussage entgegenhalten kann. Zum Beispiel die neuesten verfügbaren Zahlen der Johns-Hopkins-Universität für gestern, den 25.01.2021: USA 1900 an oder mit dem Coronavirus Verstorbene, Deutschland:831( https://www.arcgis.com/apps/opsdashboard/index.html#/85320e2ea5424dfaaa75ae62e5c06e61). Die „Todesquote“ der USA übersteigt die Deutschlands aber nicht nur gestern um mehr als das Doppelte. Dies gilt auch für den Pandemieverlauf insgesamt:
    Tote pro 1 Mio.Einwohner USA 1302, Deutschland 642 ( https://www.worldometers.info/coronavirus/#countries ), auch dies die Zahlen von gestern.
    Also bitte: nicht in Panik verfallen, noch solche verbreiten. Es gibt bereits genügend völlig verängstigte Mitbürger.
    Danke!

  7. Wir fragen uns gerade, ob die Ausgangssperre in Fuerteventura zwischen 23:00 Uhr und 06:00 Uhr am Folgetag noch gültig ist, oder ob/wie das gelockert wurde. Dies nicht, weil die 7-d-Inzidenz mittlerweile mit 71,86 (Stand: 26.01.2021) weit unter 100 ist.

  8. Gute Nachricht für das Klima und Umwelt. „Die Bundesregierung denkt über weitere Restriktionen für Flugverkehr nach“. Erholung PUR für das Klima. Ich freue mich darüber TOTAL.

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