Neue Rettungstürme für Strände von Gran Tarajal und Tarajalejo im Süden Fuerteventuras

Rettungsturm-am-Strand-von-Gran-Tarajal

Die Gemeinden auf Fuerteventura nehmen es ernst mit der Verbesserung der Sicherheit ihrer Strände.

Unterstützt werden diese Bemühungen durch Finanzmittel vom spanischen Tourismusministerium, die dieses im Rahmen des „Plans für die Wettbewerbsfähigkeit des kanarischen Tourismus“ bereitgestellt hat.

Nachdem vor wenigen Tagen die Gemeinde von La Oliva eine positive Bilanz ihrer Rettungseinsätze an den Stränden im Norden von Fuerteventura gezogen und neue Investitionen in Personal, Ausrüstung und Fahrzeuge angekündigt hat, hat nur auch die Gemeinde Tuineje im Süden der Inseln Investitionen in die Strandsicherheit angekündigt.

Für insgesamt 119.113,80 Euro hat nun auch die Gemeinde Tuineje insgesamt 4 neue Rettungstürme angeschafft. Diese Investitionen sind Bestandteil des „Plans für die Erholung und Dynamisierung von Tuineje“, der wiederum Bestandteil des oben erwähnten gesamtkanarischen Investitionsplans.

Die Bürgermeisterin der Gemeinde Tuineje, Esther Hernández, und die Gemeinderäte für Tourismus und Strände, Yurena Vera und Vicente García, ließen es sich nicht nehmen für ein Foto mit den neuen Aussichtstürmen für die Rettungsschwimmer an den den Strand von Gran Tarajal zu kommen.

„Die Inbetriebnahme der neuen Türme ist ein Mehrwert für die Qualität unserer Strände und für die sonstigen Dienstleistungen die dort angeboten werden. Außerdem sind sie ein Schritt zur Wiedererlangung der „Blauen Flaggen“, zitiert die Gemeinde die Bürgermeisterin in einer Pressemitteilung.

Der Gemeinderat für Strände, Vicente García, lobt die Arbeit, die die Rettungsschwimmer bisher geleistet haben, und glaubt, dass diese dank der neuen Türme weiter verbessert werde.

Er erklärte, dass diese Aussichtstürme einerseits ein Arbeitsplatz und andererseits ein Sicherheitselement seien. Deshalb rief er die Bürger dazu auf, diese „Strukturen, die sich in einem öffentlichen Bereich befinden, zu erhalten und diese dem Zweck entsprechend zu benutzen.

Die Türme sind ausreichend hoch und bieten Sonnenschutz, sodass die Rettungsschwimmer die erste Strandlinie im Blick haben können. Außerdem befinden sich an den Türmen die Masten, an denen die Hinweisflagen (grün, gelb, rot und schwarz) gehisst werden können.

Die Strände von Gran Tarajal und Tarajalejo sind nicht ganz ganzjährig sonder nur in der Hochsaison bewacht.

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2 Kommentare

  1. Am Strand von La Pared steht ebenfalls ein neues gelbes Rettungshaus. Allerdings nicht erhöht, sondern dank des Geländeplateaus in stratetisch günstiger Höhe stehend, so dass die beiden Rettungsschwimmer den gesamten Strand mit den Surfern überblicken können.
    Ich halte das für eine sehr sinnvolle Investition, wenn vielleicht auch nur ein Mensch gerettet werden sollte…

  2. 119.113,80 Euro für 4 Türme? Das sind 29.778,25 Euro für einen so kleinen Turm? Das ist ja Wahnsinn! Und diese Türme haben nicht mal Strom oder Wasser oder eine Toilette. Ich werde auch Rettungsturm-Erbauer. Kann man gut Geld verdienen.

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