Polizei identifiziert 34 Teilnehmer der illegalen Strandparty im Norden von Fuerteventura

Illegale-Strandparty-Esquinzo

Die Guardia Civil der Hauptwache von Corralejo hat gemeinsam mit Beamten der Kriminalpolizei in Puerto del Rosario und der Gemeindepolizei von La Oliva 34 Teilnehmer der illegalen Strandparty vom 09.01.2021 identifiziert.

Die Polizei geht davon aus, dass sich insgesamt rund 60 Personen an der Playa de Esquinzo im Gemeindegebiet von La Oliva im Norden Fuerteventuras zusammengefunden hatten. Dort feierten sie ohne Masken und ohne Sicherheitsabstände und konsumierten Tabak und Alkohol und ignorierten somit die grundlegenden Corona-Vorschriften.

Sehr nützlich war für die Polizei die Tatsache, dass diverse Videos von der illegalen Beachparty im Internet kursierten, was die Identifizierung der Teilnehmer erleichterte.

Polizei verzichtete aus Sicherheitsgründen auf eine Auflösung der Party

Die Polizei erklärte, dass sie am Tag der Party zwar vor Ort war, aber bewusst darauf verzichtet habe, die Versammlung aufzulösen und die teilnehmenden Personen an Ort und Stelle zu identifizieren. Als Begründung führte die Polizei an, dass es sich bei der Playa de Esquinzo um einen sehr gefährlichen Strand mit einer felsigen Steilküste handele. Man wollte vermeiden, dass sich Personen bei dem Versuch, sich der Identifizierung zu entziehen, selbst in Lebensgefahr bringen könnten.

Da es sich jedoch um eine sehr entlegene Stelle handelt, konnte die Polizei mit einer relativ großen Sicherheit davon ausgehen, dass alle oberhalb des Strandes geparkten Autos dort mit einem direkten Zusammenhang mit der illegalen Strandparty abgestellt worden sind und notierte folglich sämtliche Kennzeichen.

So war es für die Beamten einfach, die Halter der Fahrzeuge zu ermitteln und hatte damit einen sehr guten Ausgangspunkt für die Identifizierung der Personen, die auf den Videoaufnahmen zu erkennen waren. Die öffentlichen Profile in sozialen Medien, auf denen Fotos und Videos gepostet waren, halfen ebenfalls bei der Identifizierung.

Unter den 34 identifizierten Personen befanden sich 15 Spanier, 5 Deutsche, 4 Briten, 3 Italiener, 3 Franzosen, 2 Finnen, ein Lette und ein Pole. Einige von ihnen waren Touristen ohne festen Wohnsitz auf Fuerteventura.

Mehrere der identifizierten Personen sollen bereits zuvor wegen Verstößen gegen die Corona-Gesetze angezeigt worden sein.

Die Bußgelder für das Nichttragen oder das nicht korrekte Tragen von Masken und für das Rauchen in der Öffentlichkeit ohne den vorgeschriebenen Mindestabstand betragen zwischen 100 und 3.000 Euro.

Das Konsumieren von Alkohol in der Öffentlichkeit in einer Gruppe von mehr als 10 Personen ist als schwere Ordnungswidrigkeit eingestuft und ist mit 3.001 bis 60.000€ bedroht.

Für „Ersttäter“ wird das Bußgeld gewöhnlich am unteren Ende der Skala angesetzt. Für Wiederholungstäter fällt es entsprechend höher aus.

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38 Kommentare

  1. @Andrés Cazador:

    Genau, der gesunde Menschenverstand fehlt mir, das hast Du sehr gut auf den Punkt gebracht.
    Und ja, Du hast Recht, der fehlt nicht nur bei manchen Menschen, der fehlt auch bei gewissen Entscheidungsträgern in der (Lokal-)Politik. Da stimme ich Dir völlig zu und könnte mich auch über einige Regelungen aufregen.
    Dennoch halte ich mich an alle Regeln, mögen sie mir noch so hirnrissig erscheinen, weil es MIR wichtig ist, dass keiner aus meiner Familie jemanden ansteckt, sollte sich einer von und das Virus irgendwo einfangen, ohne es zu wissen bzw. es zu bemerken.

    Ich habe auch zwei Kinder, glücklicherweise schon im Teenager-Alter, was aber in diesen Zeiten dann auch wieder etwas tricky ist, weil sie jetzt eigentlich Übernachtungspartys und Klassenreisen und Schüleraustausche und Lerngruppen und alles mögliche haben und machen sollten, was in diesem Alter normalerweise eben so ansteht.
    Und es geht nichts davon. Wir igeln uns physisch zu Hause ein und ich bin heilfroh, dass es das Internet gibt, was auf eine gewisse Art dann trotzdem Kontakt zu den Freunden ermöglicht. Es ersetzt keinen echten, persönlichen Kontakt, ist aber besser als nichts.

    Und ja, ich weiß, was Du meinst mit „eigentlich bin ich nicht erkältungsanfällig, aber Kitas sind wahre Viren- und Bakterienbrutstätten“. Wir hatten leider Schlechtschlafkinder, was dazu geführt hat, dass unser Immunsystem zusätzlich durch den Schlafentzug enorm angegriffen war und ich noch nie in meinem Leben so viele Blasen- und Nierenbeckenentzündungen, nebst Antibiotikatherapie hatte, wie in diesen Jahren. Von den normalen Mag-Da-Infektionen spreche ich erst gar nicht.

    Heute lasse ich in der Notbetreuung sehr gern anderen den Vortritt, weil ich weiß, wie es mir damals ging. Heute mache ich Home Office und die Kinder Home Schooling, was ganz gut klappt, weil sie eben schon größer sind und das alleine managen können (sofern der Schulserver nicht überlastet ist).
    Aber als die Kinder so Kindergarten-, Vorschul- und Grundschulalter hatten, da wäre das nicht gegangen, sie zu Hause zu beschäftigen bzw. zu beschulen und „nebenbei“ noch meinem Job nachzugehen.
    So lasse ich meine Kinder gern zu Hause, damit andere Kinder, die es wirklich brauchen, in die Schul-Notbetreuung gehen können.
    Da gilt bei uns die Kohortenregelung, d.h., dass sich in der Schule und in dem an der Schule angrenzenden Hort nur die Kinder zusammen in einem Raum aufhalten dürfen, die in einer Kohorte sind. Dass sie vielleicht aber morgens im Bus mit anderen Nicht-Kohortenkindern fahren, ist unlogisch und kontraproduktiv, aber das fällt nicht in den Verantwortungsbereich der Schule.
    Also ja: ich kenne das und teile Deine Kritik.

    Andererseits findet kein Vereinssport mehr statt und auch sonst nichts, wo Kinder aus unterschiedlichen Kohorten sich mischen könnten. Und über die privaten Verabredungen kann man ja auch steuern, mit wem genau man Kontakt hat (Kohortenkontakt oder nicht).
    Das geht schon alles, es ist halt nur oft kompliziert und nervig und es ändert sich ständig was.
    Aber es geht.

  2. @Fuertegirl

    Ja ich verstehe Deine Meinung, hier sind wir aber auch wieder bei dem berühmten Thema „gesunder Menschenverstand“. Vielleicht war das in meiner Generation noch so, aber wenn ich eine schwere Erkältung hatte, dann bin ich auch nicht zu Oma und Opa gegangen und habe die mal herzhaft umarmt.

    Nehmen wir ein anderes Beispiel – Ich weiß nicht ob Du Kinder hast, ich bin ein Mensch der für Erkältungen und grippale Infekte nicht unbedingt anfällig ist. Wenn ich mir aber irgendetwas weggeholt habe, dann war das die Zeit als mein Sohn im Kindergarten bzw. in der Schule war, weil sich da einfach die komplette Klasse angesteckt hat. Ich vermute mal, das ist heute nicht anders, doch bei uns bleiben Kitas und Schulen auf Teufel komm raus geöffnet. Die häufigen Meldungen das diese Institutionen alle geschlossen sind ist schlichtweg falsch. Hier in Hessen können die Eltern ihre Kinder unter dem Vorwand der Notbetreuung zum Schultunterricht anmelden.

    Da sitzen sie dann unter Einhaltung der Abstandregeln um dann nachmittags in der Betreuung munter durch- und miteinander zu agieren.

    Verstehen muss ich das dann nicht.

  3. Bei manchen Leuten könnte man denken die fahren auch links auf der Straße scheißegal kommt ja keiner und wenn doch einer kommt was soll’s ich fahr ja einen LKW

  4. Liebe „ältere“ unter uns. Denkt doch bitte mal daran wie wir in dem Alter waren.
    Ich bin jetzt 56 und wenn ich mal 30 Jahre zurück denke (jedes Wochenende Party, Disco etc.) kann ich nicht dafür garantieren wie ich mich mich in dem Alter verhalten hätte.
    Mein Respekt gilt denjenigen jungen Leuten (was ja sicherlich die allermeisten sind), die sich an die strengen Auflagen halten.
    Trotzdem finde ich natürlich richtig dass die Polizei hier hart durchgreift, weil das alles sonst ausufern würde und es hier ja schließlich um Menschenleben und wirtschaftliche Existenzen geht.
    Wollte hiermit nur zum Ausdruck, dass der derzeitige Verzicht auf unser gewohntes freies Leben für einen 20-30-jährigen sicherlich deutlich schwieriger ist als eben für uns ältere.

  5. Offensichtlich ist die Polizei in Spanien genauso unterfordert wie in Deutschland. Hier holen sie Kinder vom Schlitten, dort werden (im Freien, an frischer Luft!!!) friedlich feiernde Menschen wie Kriminelle verfolgt. Gegen Corona-Wahn und Endlos-Lockdown hilft in Spanien die VOX Partei und in Deutschland WIR2020. Mitglied werden, spenden, mitmachen, anders werden wir unser Leben nicht zurückbekommen.

  6. @ Andrés Cazador:

    „nicht persönlich nehmen, so ist es nicht gemeint.“
    Danke dafür, das ist sehr rücksichtsvoll; ich schätze intensive Diskussionen sehr, solange sie konstruktiv und respektvoll geführt werden 😉

    „Aber mir gibt es einfach zu viele „vielleicht“, zu Tode gefürchtet ist auch gestorben..“
    Ja, das stimmt, und „Angst essen Seele auf“ (<– altes Filmzitat).

    Allerdings ist es auch so, dass ich zunehmend feststelle, dass einige Leute schreiben "ICH bin gesund, MIR kann das Virus nichts, ICH habe keine Angst". Das freut mich für diese Menschen, ist aber in meinen Augen viel zu kurz gedacht, solange diese Leute eben nicht in ihrer isolierten Blase leben, sondern eben auch Kontakte zu anderen haben, zu älteren Familienmitgliedern, zu Kolleg:innen zu Menschen, die vorerkrankt sind, und die das vielleicht nicht jedem gleich auf die Nase binden ("Du, ich habe MS/Krebs/Lungenprobleme, also nimm' es mir bitte nicht übel, wenn ich nicht zur Party gehe, ja?").

    Und das Tückische an diesem Virus ist leider, dass man am ansteckendsten ist, bevor die Symptome kommen, man fühlt sich also gut und weiß gar nicht, dass man gerade fröhlich Viren herumschleudert.
    Das ist kein Vorwurf, sondern eine Tatsache.

    Doch anstatt diese Tatsache zu berücksichtigen und nicht nur an sich selbst zu denken "ICH habe keine Angst vor dem Virus", könnte man auch mal 5 Minuten im stillen Kämmerlein darüber nachdenken, dass derjenige selbst vielleicht tatsächlich glimpflich davon kommt, jemand anderem aber damit ziemlichen Schaden zufügt, womöglich jemandem, den man sogar kennt und liebt.

    Diese Weitsicht, diese Reflektiertheit, das Wahrnehmen dieser Zusammenhänge, vermisse ich sehr oft. Daher wollte ich dem Ausdruck geben, vor allem, weil das, was Torsten schrieb für mich genau dazu passte.

  7. @Franz
    Also dieser Vergleich zeigt deutlich, welcher politischen Haltung er wohl zugrunde liegt…
    Den Völkermord an Millionen, den faschistischen Überwachungsstaat mít seinen Blockwarten und Denunzianten in einem Atemzug zu nennen, mit denjenigen, die illegale Partys anzeigen…. unfassbar, unbegreiflich…. Populismus und Gleichsetzung zur Spaltung der Gesellschaft….aber das Vokabular spricht Bände….widerlich

  8. Blockwarte, wo man hinschaut.
    „Bürgerpflicht“ zur Denunziation… kommt mir bekannt vor. Im Tausendjährigen Reich waren halt diejenigen Volksschädlinge, die sich nicht an die Verdunklungsregeln gehalten haben. Und bei denen man dann in der Wohnung nachschauen konnte, ob der Volksempfänger nicht einen Feindsender empfangen hat. Immer schön in der Etappe, während die Landser an der Front dieses Spiesser- und Drückeberger-Paradies verteidigt haben.
    – Dass nicht ein einziger Luftangriff durch die Verdunklung verhindert wurde, weiss man inzwischen. Und dass man eine ganzes Volk zu Komplizen eines Völkermords machen kann, wenn man es dafür belohnt und dazu ermuntert, sich gegenseitig zu bespitzeln, weiss man eigentlich auch. Spätestens, seit das Arbeiter-und Bauernparadies vom wind of change verweht wurde.
    – Bei der Covid -Seuche wird es nicht anders sein. Hier an den Kommentaren sieht man das beispielhaft, wie jeder Funken Solidarität durch den Geifer der Gerechten erstickt wird.
    my2,
    f.

  9. Ich bin weder jung noch will ich junge Leute verteidigen noch bin ich ein Partygänger – aber auf der anderen Seite auch kein Stubenhocker und Alle-Corona-Regeln-Einhalter. Soll doch jeder machen was er für sich verantworten kann. Was mich zu dem Kommentar nötigt ist die grassierende Doppelmoral vieler Menschen heutzutage. Hier beschweren sich so viele über die bösen Partypeople und Ihnen geht es doch nur darum möglichst wieder schnell und komfortabel reisen zu können. Das ist genau so viel oder wenig unsozial bzw. wurde hier sogar das Wort asozial benutzt wie Party zu machen. Aber den meisten geht es natürlich nicht um Ihre Reise, sondern nur darum die arme Inselbevölkerung zu unterstützen – ja ne, is klar. Schade das mein Kommentar wahrscheinlich sowieso nicht veröffentlicht wird, weil ich hier den Stammusern auf den Schlips trete aber ich musste es trotzdem schreiben und es geht mir jetzt besser.

  10. Wir Menschen haben zur Zeit genung Probleme Weltweit und das ist Fakt, es war ja schon in der Silvesterabend in Corralejo mit zirka 200 Personen die ohne MASKEN um Mitternacht Party machten deshalb ohne Rücksicht die Strafen. Es geht um unser Leben unsere Existenz ist in Gefahr unsere Zukunft und viele Menschen müssen den Euro 3mal umdrehen bevor sie ihr Tägliches leben mit oder ohne Familie beginnen können. Natürlich vermisse wir die Grenzenlose Freiheit nur dies ist zur Zeit nicht möglich und es wird noch Monate dauern bis wir wieder normal Leben können und immer wieder wird durch Dritte etwas übertrieben…Was muss noch Passieren das wir Menschen uns an die Vorgaben halten die leider unser Leben bestimmt.

  11. @Fuertegirl

    nicht persönlich nehmen, so ist es nicht gemeint.

    Aber mir gibt es einfach zu viele „vielleicht“, zu Tode gefürchtet ist auch gestorben..

    Viele Faktoren unterliegen der persönlichen Einschätzung, da hat jeder nunmal seine eigene. Wir werden letztendlich mit Zahlen aus allen Ecken versorgt, ob die dann unbedingt auch stimmig sind, weiß keiner von uns genau.

    Dazu nur ein aktuelles Beispiel, Professor Wieler vom RKI gibt in der Pressekonferenz vom 14.01.2021 die Zahlen zur aktuellen Lage im intensivmedizinischen Bereich in Deutschland bekannt. Er nennt zwar die korrekte Zahl von intensivmedizinisch Betreuten, bei der Zahl derer, die atmungstechnische Unterstützung brauchen, hat er sich aber ein wenig vertan. Der von ihm genannte Wert von über 80%, steht einem tatsächlichen Wert im Intensivregister DIVI von ca. 57% gegenüber.

    Alles nachverfolgbar, Livestream PK ist im Internet vorhanden und die Zahlen vom DIVI werden täglich aktualisiert, diese Plattform wurde übrigens auch vom RKI mit ins Leben gerufen.

    Ich möchte hier niemand etwas unterstellen, Fehler kommen auch bei diesen Personen vor, nur hat solch eine Aussage auch eine gewisse Wirkung anhand derer sich Personen, die das lesen oder hören, eine Meinung bilden.

  12. @Alex Kro:
    Super Kommentar, dem ich voll zustimme. Vielen Dank dafür.

    @Torsten:
    „„Demnach lag die 7-Tage-Inzidenz auf Fuerteventura bei 111,22. Die 7-Tage-Inzidenz bei den über 65-jährigen lag bei 84,73.“
    Fuerteventura Zeitung, 15.01.2021“

    Schon mal dran gedacht, dass auch diese jungen Feiernden Kontakt zu den Älteren haben könnten?
    Die jugendlichen, feiernden Touristen sind vielleicht mit den Eltern oder Großeltern angereist?
    Die jugendlichen, feiernden Spanier sind vielleicht auf Familienbesuch?
    Die jugendlichen, feiernden Spanier leben auf Fuerte und besuchen 3 Tage später ihre Großeltern?
    Die jugendlichen, feiernden Spanier arbeiten vielleicht im medizinischen oder pflegerischen Bereich?

    Als würden die Menschen, gerade Spanier, isoliert nur für sich leben, vielleicht in einer Art Party-Blase, ohne Kontakt zu anderen Menschen , die angesteckt werden könnten und die leider in der Risikogruppe sind.
    Tja, dann haben die halt Pech gehabt – echt jetzt??!!

    Also manchmal frage ich mich echt, ob diese Zusammenhänge bewusst ignoriert oder einfach nur nicht gesehen werden „können“?!

  13. Wer an diesen Partys teilnimmt oder sie gut findet handelt asozial ohne Rücksicht anderen gegenüber.

    Mehr gibt es dazu nicht zu sagen!!!

  14. @Matthias

    Und selbst wenn ich durch den „Wald“ von Costa Calma mit FFP2-Maske laufe: Ich sehe zwar komisch aus, aber gefährde weder andere noch mich selbst.

  15. @ Thomas

    Es ist immer alles eine Frage der Definition. Rein mathematisch betrachtet ist Deine Aussage richtig, wenn ich da aber mal so schnell drüber lese, dann haben sich in den letzten Tagen hauptsächlich junge Leute angesteckt, die Tatsache, dass Deine Auslegung von jung dann bis zum Alter von 65 Jahren reicht, geht etwas unter.

    Ich bedanke mich dann mal als noch junger Mann für diese Eingrupperiung :-).

  16. Leute die sich hier über die Party aufregen sind auch die die im Wald mit ner ffp2 maske spazieren gehen.

  17. @Torsten, wenn die Inzidenz der Gesamtbevölkerung höher ist, als die Inzidenz der Über-65-Jährigen, muss die Inzidenz der Unter-65-Jährigen höher sein, als die Inzidenz der Über-65-Jährigen. Das bedeutet, dass sich tatsächlich mehr junge Leute in den letzten 7 Tagen angesteckt haben, als ältere. Das ist reine Mathematik und widerspricht Deiner These.

  18. Ich finde diese Form von Aktionen auch nicht richtig, habe aber Verständnis für die meistens Jugendlichen, das ist wohlgemerkt meine persönliche Meinung.

    Was ich immer wieder erstaunlich finde, sind solche Anmerkungen wie „das ist unsolidarisch“ oder “ die nehmen einem anderen Menschen bei Erkrankung das Intensivbett weg“.

    Mal ganz wertfrei angemerkt, die Solidarität hat man doch wunderbar letztes Jahr im Supermarkt sehen können. Ich kann bezeugen, dass die leeren Regale bei Klopapier und Nudeln keine Fakenews waren. Ich möchte das keinem hier unterstellen, aber viele von denen die heute die Solidarität einfordern, habe sich damals völlig unsolidarisch in den Geschäften bedient und werden das auch weiter tun – gem. dem abgewandelten Trump Motto „me and myself first“.

    Was nun die Anspruchnahme eines evtl. Platzes in der Intensivstation anbelangt, da frage ich doch mal, gilt das nur für Menschen die sich den Covid 19 Auflagen widersetzen oder gilt das auch für Leute, die aufgrund Ihrer ungesunden Lebensweise die Allgemeinheit und das Gesundheitswesen belasten. Auch sei dann die Frage erlaubt ob ich als Sportler oder Autofahrer mich im Moment solidarisch verhalte, da in beiden Fällen eine erhöhte Verletzungsgefahr oder Unfallrisiko besteht. Es gibt sicherlich noch viele solcher Beispiele, die bei näherer Betrachtung unsolidarisch erscheinen können.

    Auch ist es heute normal, Menschen die eine etwas andere Meinung zu Corona haben, direkt als Corona Leugner oder Querdenker abzustempeln oder bestenfalls direkt zu beleidigen.

    Ich persönlich habe Zeit und schaue auch mal ein wenig hinter die Kulissen. Es gibt erst nächste Woche die Zahlen vom Statistischen Bundesamt aus dem Jahr 2020 zur KW 52. Zur Zeit (Stand KW 51) haben wir im Vergleicht zum Jahr 2019 ca. 26.500 Tote mehr. Dazu völlig neutral die Zahlen aus dem Jahr 2018 im Vergleich zum Jahr 2017, hier haben wir eine Erhöhung um ca. 44.000 Tote.

    Das hat jetzt absolut nichts damit zu tun ob Covid 19 gefährlicher als Grippe oder sonstige Krankheiten ist, aber im Jahr 2018 ist das Leben völlig normal weitergelaufen.

    Ob das richtig oder falsch ist, das soll jeder für sich selbst beurteilen, aber Fakt ist, das unsere Gesellschaft alles ist, nur nicht solidarisch. Das ist zwar sehr schade, aber wenn man sich die Geschichte der Menscheit anschaut, dann hat sich von der Entstehung bis heute nicht viel verändert.

    Für all diejenigen, die jetzt wieder irgendetwas in Richtung Corona Leugner posten – ich hab Euch auch lieb.

  19. Wenn rücksichtslose Ignoranz auf Dummheit trifft ist Party angesagt. Warum das Verhalten der Party-Besucher rücksichtslos und ignorant ist haben die anderen Schreiber schon dargelegt. Schaut mal nach Lanzarote was geschehen kann.
    Dumm ist es, aus Gründen der Selbstdarstellung mit dem eigenen Fehlverhalten auch noch im Internet angeben zu müssen.
    Der Polizei sollte man für ihr umsichtiges Handeln dankbar sein, eine panische Flucht über die Klippen hätte unschön enden können.
    Trotzdem sollte auf eine Geldstrafe verzichtet werden, eine 14tägige Zwangs- Quarantäne ist wirkungsvoller.

  20. Diese Konsum und Party verblödeten Personen haben noch nicht erkannt, das sie schlussendlich die Rechnung bezahlen. Es ist ihre Zukunft. Irgendwann muss das alles bezahlt werden. Je später die Wirtschaft wieder in die Gänge kommt, desto teurer. Der Aufprall der Party Generation wird hart wie Stein. Hauptsache ich will Spaß. Adiós Wohlstand.

  21. Immer wieder das Märchen der unsolidarischen feiernden jungen Leute.

    „Demnach lag die 7-Tage-Inzidenz auf Fuerteventura bei 111,22. Die 7-Tage-Inzidenz bei den über 65-jährigen lag bei 84,73.“
    Fuerteventura Zeitung, 15.01.2021

    Die unsolidarischen feiernden, über die sich ständig aufgeregt wird und bei denen nach harten Strafen gerufen wird, sind also offensichtlich nicht Infektionstreiber. Das muss doch irgendwann auch der letzte verstanden haben.

  22. Gut, dass die Polizeit aktiv geworden ist. Ich frage mich allerdings schon, wo sie Silvester war…

    Im Sinne der Nachverfolgung mag das clever gewesen sein, die Kennzeichen zu notieren udn dann die sozialen Netzwerke durch durchforsten, aber vielleicht hätte sie, rein aus der Sicht der Infektionseindämmung, besser entschieden, alle Personen vor ort mit einem Antigen-Schnelltest zu testen? Denn wenn die Polizeit die Leute erst einmal unbehelligt laufen lässt, könnten infizierte (aber noch nicht erkrankte) Personen das Virus munter weiter verbreiten.
    Das ist doch schließlich der Grund, warum es diese Regelungen überaupt gibt: Infektionseindämmung.
    Deutschland und Fuerteventura liegen bei den Inzidenzen zur Zeit gar nicht mehr so weit auseinander:
    111 (FUE – lt. letztem Bericht der FZ)
    vs.
    115 (DE – Stand heute morgen, 22.01.).
    Just my 2 cents.

  23. Die Verhaltensmaßregeln in Bezug auf die Eindämmung der Corona-Infektion sind seit Monaten wohl jedem bekannt. Das bewusste Ignorieren dieser Vorgaben und die damit verbundenen Gefahren für uns alle sind meiner Meinung nach Respektlos. Und es ist richtig dies auch als Rücksichtslosigkeit zu bezeichnen.
    Wenn man dieses Verhalten anprangert und dann als Denunziant bezeichnet wird, zeigt ganz deutlich wie gespalten die Wahrnehmung der Problematik in der Bevölkerung ist. Vermutlich kommt die Einsicht erst dann, wenn persönlich oder im nahen Umfeld ein schwerer oder sogar tödlicher Verlauf stattgefunden hat, dann natürlich leider zu spät. Ich halt mich mit der Art dieser Kommentare eigentlich zurück, er könnte etwas „Belehrend“ wirken. Er ist in der Tat mein erster dieser Art, aber ich halte es für Richtig auf Missstände hinzuweisen. Wir sitzen doch alle in einem Boot.

  24. Es helfen nur drakonische Strafen. Hohe Geldstrafen, für die Innländer Sozialstunden, vornehmlich im Krankenhaus, und für die Ausländer eine mehrjährige Einreisesperre.
    Es ist jetzt nicht die Zeit für Partys. Wer jetzt Party feiert, scheißt auf alle anderen. Sowohl gesundheitlich, wie auch wirtschaftlich.

  25. @ Freiheit
    Als respektlos bzw. unsolidarisch muss man wohl die Feiernden bezeichnen. Meines Erachtens ist dieses sorglose Verhalten auch in abgeschwächter Form für das hohe Infektionsgeschenen verantwortlich. Die Kanaren sind vom Tourismus abhängig. Wer sich so wie die Feiernden verhält, nimmt in Kauf, dass es in der Region wirtschaftlich bergab geht und viele Einwohner in existenzielle Not geraten. Freiheit hin oder her, dieses Verhalten ist in einer Gesellschaft, die mit Einhaltung von Werten funktioniert, zu sanktionieren.

  26. Hallo Freiheit
    Die „Freiheit“ hört dort auf, wo sie andere einschränkt oder gefährdet. Die blöde Aussage bezüglich Denunzianten kannst Du Dir also sparen. Das ist nur ein verfälschtes Ablenken von unmöglichem Gedankengut.

  27. @Freiheit, was bist du denn für eine lächerliche Gestalt? Petra schreibt absolut das Richtige. Du gehörst anscheinend zu diesen Personen, denen alle anderen völlig egal sind, Hauptsache man hat selbst immer Spaß am Leben. Dir mitzuteilen, weshalb Petra recht hat, würde sicherlich nicht zielführend sein, denn dazu benötigt es Hirnschmalz.

  28. Danke an die Polizei, das dort durchgegriffen wird. Die Strafen können nicht hochgenug sein, für solche Übeltäter. Tolles Vorgehen, kein Sturm. Ausgeklügelte Idee, erst die Kennzeichen der Autos, dann nach Videos zu schauen. Ehrlich gesagt, das wäre für die deutsche Polizei und den Ordungsbeamten hier zuviel Arbeit gewesen. Ich hoffe es gibt doch saftige Strafen, ihr müsst weiterhin durchgreifen, denn eurer Insel soll auch weiterhin kein schlechler Ruf vorher eilen. Ich als Deutsche bin begeistert von eurem harten durchgreifen und eurer Politik. Macht weiter so. Hut ab….

  29. Hallo „Freiheit“, Dein Name ist wohl Programm? Ich würde sagen Dein Kommentar ist völlig daneben!

  30. Hallo „Freiheit“, was an Petras Kommentar ist respektlos? 60 Menschen treffen sich am Strand, setzen sich über alle Regeln hinweg, verhalten sich völlig ignorant….das nenne ich respektlos…zudem noch verantwortungslos.
    Nur ein Covid 19 Erkrankter unter ihnen, die 60 gehen zurück in ihre Familien, Hotels, Surfcamps in die Öffentlichkeit oder wo auch immer hin????
    Aber Hauptsache mal wieder ne coole Party gehabt.
    Dieses Verhalten ist nicht nur unsolidarisch und arrogant, sondern völlig kontraproduktiv, um das Infektionsgeschehen mal nachhaltig in den Griff zu bekommen.
    In diesem Zusammenhang von Denunziantentum zu sprechen oder die Polizei zu dikreditieren zeugt von der gleichen Ignoranz und mangelnden Solidarität.
    Glücklicherweise war der Selbstdarstellungsdrang des Partyvolkes ja ausgeprägt genug, die Beweise in Form von geilen Stimmungsvideos gleich selbst abzuliefern….nicht nur unsolidarisch, sondern auch noch dämlich.
    Ich nenne es eine Bürgerpflicht, dort jeden zu melden und so hart zu bestrafen, dass diese Party noch lange in Erinnerung bleibt.
    Ähnliches gilt für die Silvesternacht in Corralejo, das war für mich unfassbar.
    Vielleicht laden die Partyjünger beim nächsten Mal einfach ein paar Leute ein, die eine schwere Covid 19 Erkrankung durchgemacht haben oder ein paar ERTE Bezieher, die ihre Rechnungen nicht begleichen können.
    Oder doch gleich Angehörige von Covid 19 Toten?
    Unfassbar!!!!
    Also….Party On

  31. @Freiheit, nix für ungut, allerdings liest man so dämliche Kommentare wie Deinen zum Glück nicht so oft.

  32. Gebe Petra da vollkommen Recht. Die Strafen sollten recht hoch ausfallen. Bei manchen kommt vielleicht erst die Einsicht wenn es am Geldbeutel schmerzt.
    Stecken andere an oder holen sich dort was. Dann kommen die Rufe nach staatlicher bzw. öffentlicher Hilfe. Die Polizei macht dort sehr gute Arbeit.

  33. Hallo Petra, dein Kommentar ist völlig daneben. Absolut Respektlos. Vielleicht arbeitest du ja bei der Polizei! Denunzianten nein Danke.

  34. Manchen Menschen ist nicht zu helfen. Da können nur hohe Strafen nützlich sein.
    Danke an die Polizei 👮‍♀️ die dagegen vorgeht. Diese Menschen verhalten sich rücksichtslos und denken nur an sich und ihren Spaß. Und wenn diese erkranken nehmen die anderen noch die Plätze im Krankenhaus weg.
    Die Strafen können nicht hoch genug sein.
    Diese Rücksichtslosigkeit regt mich auf.

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