60-Jähriger nach Herzstillstand am Strand von Morro wiederbelebt und nach Gran Canaria ausgeflogen

SUC-Helikopter-Fuerteventura

Am frühen Nachmittag des 02.05.2021 gegen 14:20h ging in der Notrufzentrale des kanarischen Rettungsdienstes (Tel. 112) die Meldung ein, dass ein Mann am Strand von Morro Jable im Süden von Fuerteventura einen Herzstillstand erlitten hatte.

Die Notrufzentrale entsandte ein Rettungsteam an die Unglücksstelle. Das Personal des SUC (Servicio de Urgencias de Canarias) diagnostizierte bei dem 60 Jahre alten Mann einen Herzkreislaufstillstand und leitete fortgeschrittene Wiederbelebungsmaßnahmen ein.

Es gelang dem Einsatzteam, den Mann zurückzuholen und zu stabilisieren. Ein Rettungshubschrauber brachte den Mann in kritischem Zustand vom Süden Fuerteventuras in das Universitätsklinikum von Gran Canaria. Auf dem Flug wurde er von einem Notarzt begleitet.

Über die Ursachen des Herzkreislaufstillstandes wurde nichts berichtet. So ist auch nicht bekannt, ob sich dieser beim Baden oder an Land ereignete.

Die Rettungsschwimmer des Strandabschnittes leisteten Erste Hilfe.

Rettungshubschrauber für die Notfallrettung auf den Kanaren unverzichtbar

Die Rettungshubschrauber des kanarischen Notfalldienstes sind für die Versorgung von Kranken und Verletzten auf den Kanarischen Inseln unverzichtbar.

Allein in 2019 flogen die Hubschrauber insgesamt 1.101 Einsätze.

Ihre Hauptaufgabe ist dabei die ärztlich begleitete Verlegung von Patienten von Krankenhäusern auf den „kleineren Inseln“ in die besser ausgestatteten Kliniken auf den Hauptinsel Gran Canaria oder Teneriffa. Solche Verlegungen waren in 2019 insgesamt 969 mal erforderlich.

In 132 Fällen handelte es sich um sogenannte primäre Notfalleinsätze, bei denen die Patienten aufgrund der Art ihres Unfalls oder Erkrankung oder aufgrund der geografischen Lage auf schnelle notfallmedizinische Versorgung angewiesen waren, um ihr Überleben zu sichern.

Auf den Kanaren werden Rettungshubschrauber vom Typ Eurocopter 145-C2 eingesetzt. Sie haben eine für die Insellage ausreichend große Reichweite, sodass sie zwischen den Inseln hin und zurückfliegen können, ohne dass sie zwischendurch betankt werden müssen. Außerdem ist ihre Kabine vergleichsweise geräumig und sie verfügen über eine Tür am Heck, durch die Patienten auf einer Liege einfacher in das Fluggerät geladen werden können.

Die Notarzthubschrauber verfügen über eine Ausstattung, die der einer Intensivstation in einem Krankenhaus ähnelt. So verfügen sie über EKG, Defibrillator, Beatmungsgerät, Infusionspumpen und Überwachungsmonitore mit Datenfernübertragung und natürlich über Material zur Stabilisierung von Unfallopfern.

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