Spahn: Test bei Rückreise bleibt, Quarantäne-Frei-Testung bei Einreise aus Risikogebiet angekündigt

Freitesten-bald-möglich

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat am 12.05.2021 auf der Bundespressekonferenz angekündigt, dass man sich nach dem neuen Einreisegesetz bei Rückreise aus einem Risikogebiet am ersten Tag nach Einreise von der Quarantäne frei-testen kann.

Geimpfte und Genesene müssen keine Quarantäne einhalten.

Da Spanien und damit auch Fuerteventura nach Einstufung des RKI als Risikogebiet gelten, kann damit die Quarantäne quasi abgebrochen werden.

Immer wieder haben Urlaubswillige klar gemacht, dass sie nicht nach Fuerteventura reisen können, wenn sie danach in Quarantäne gehen müssen. Mit der Möglichkeit, sich durch einen Test am Tag der Einreise oder zumindest am nächsten Tag frei testen zu können, fällt diese Barriere weg. Damit wäre der Weg für Urlaub auf Fuerteventura endlich wieder frei.

Auch für Eltern, die mit ihren Kindern vereisen möchten, wird das eine Möglichkeit auf Urlaub sein. Ab welchem Alter Kinder sich aus der Quarantäne frei-testen können, ist noch nicht bekannt.

Spahn kündigte an, dass man nach der Einreise „aktiv“ einen negativen Corona-Test vorweisen muss, um die Quarantäne abzukürzen. Wie genau der Ablauf sein muss, ist noch nicht bekannt.

Die Möglichkeit der Verkürzung der Quarantäne gilt nicht für Virusvariantengebiete.

Testpflicht bei Einreise nach Deutschland per Flugzeug bleibt bestehen

Jens Spahn stellte ebenfalls klar, dass die Testpflicht bei Einreise nach Deutschland mit dem Flugzeug weiterhin bestehen bleibt. Vor dem Einchecken müsse weiterhin der negative Corona-Test nachgewiesen werden.

Nicht klar ist, ob der Test, den man vor Einreise nachweisen muss auch für die Abkürzung der Quarantäne genutzt werden kann.

Auf den Seiten des auswärtigen Amts und des Bundesgesundheitsministeriums ist zur Zeit noch keine Änderung bezüglich der Einreisebestimmungen zu erkennen.

Sobald uns das Gesetz vollständig vorliegt und wir sicher wissen, ab wann dieses gilt, werden wir selbstverständlich weiter berichten.

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6 Kommentare

  1. Bleibt zu hoffen das die Kanaren bald den Status „Risikogebiet“ los werden…um diesen ganzen Blödsinn und/oder Bürokratismus außer acht lassen zu können!!! Müsste doch eigentlich bald passieren,bei den Werten auf den Kanaren!!

  2. Uuups. Kleine Korrektur. Fuerteventura 7D Inzidenz liegt bei ziemlich genau 10 ! Kanaren gesamt bei 39,09…tendenziell fallend…

  3. @Jörg der Bereich Fußball trifft es ziemlich genau, auch da sitzen die „Experten“ dick und bräsig vor der Glotze und hätten natürlich alles viel besser als die Sportler auf dem Platz gemacht …. wenn sie nicht durch Bier und Chips an ihren Fernsehsessel gefesselt wären.

  4. Man sollte die Testpflicht für vollständig immunisierte Personen vor einem Rückflug aus dem europ. Ausland (kein Risikogebiet oder Risikogebiet – nicht jedoch für Hochrisikogebiet oder Mutantengebiet) entfallen lassen, aber diesem Personenkreis einen aktiv beibringbaren Antigentest innerhalb von 24 Std. oder 48 Std. nach Rückkehr auferlegen.

  5. Wenn wir uns an alte Fußballzeiten erinnern, so erinnern sich viele bestimmt noch an die Worte von Giovanni Trapattoni >>> was erlaube Strunz !!! Lebe inzwischen 15 Jahre auf Fuerteventura…und in der Tat, vieles hat sich gewandelt. Eigentlich stolz Deutscher zu sein, ist dieser Stolz in ein Schämen umgewandelt. Permanente Anreihung nicht nachvollziehbarer Entscheidungen in der Pandemie > grausam. Nach außen wird der große europäische Gedanke getragen. Wo liegt ein Sinn dieser Planung, die man sich doch (spar`n) Spahn könnte. Aktuelle 7D Inzidenz von 39,09 auf Fuerte…nur das Dreifache in Deutschland. Naja, der Bankkaufmann hat in letzter Zeit schon öfters für Kopfschütteln gesorgt.

  6. Lieber Herr Spahn,

    warum denn kompliziert, wenn es auch einfacher geht. Macht es wie die Schweiz: Vor Abflug einen negativen PCR fordern und zu Hause quarantäne-frei in den Alltag zurück!

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