Zwei neue Intensivbetten im Krankenhaus von Fuerteventura

Intensivstation-Fuerteventura

Die Zahl der regulären Intensivbetten im Inselkrankenhaus von Fuerteventura hat sich durch die Inbetriebnahme zweier neuer Betten auf nunmehr insgesamt 10 erhöht.

Die beiden Betten sind jeweils in einer Box untergebracht, die mittels einer Schleuse begehbar ist. Dadurch ist es möglich, im Inneren erhöhten oder verminderten Luftdruck aufrechtzuerhalten.

Ein leichter Unterdruck ist insbesondere bei der Betreuung von Patienten notwendig, von denen eine Infektionsgefahr ausgehen könnte. Der Unterdruck und die Schleuse verhindern, dass Aerosole aus der Box nach außen gelangen können.

Von den nun insgesamt 10 Intensivboxen im Krankenhaus von Fuerteventura verfügen 4 über die Möglichkeit, Patienten zu isolieren.

Die Ausstattung des Inselkrankenhauses mit regulären Intensivbetten liegt nun genau in der Mitte der vom spanischen Gesundheitsministeriums empfohlenen Spanne von 8 bis 12 Betten. Diese Vorgabe basiert auf der Bevölkerungszahl der Region, für die ein Krankenhaus zuständig ist.

Eine weitere Box soll in Kürze in eingerichtet werden.

Auslastung der Intensivstation auf Fuerteventura im Pandemieverlauf

Zurzeit (Stand 29.06.2021) ist das Krankenhaus auf Fuerteventura frei von Covid19-Patienten. Auch die Intensivstation ist bereits seit dem 20.06.2021 coronafrei.

Den Höhepunkt der Auslastung erreichte die Intensivstation des Inselkrankenhauses von Fuerteventura am 16.03.2021. Von den 8 regulären Intensivbetten waren 7 Betten mit Covid-Patienten belegt.

Für das Krankenhaus wurde damals ein Notfallplan aktiviert, im Rahmen dessen weitere Betten in anderen Funktionsbereichen des Krankenhauses für die Intensivbehandlung von Covid-Patienten bereitgestellt werden konnten.

Die Zahl der Covid-Intensivpatienten sank danach relativ schnell wieder. Am 13.04.2021 war die Intensivstation wieder coronafrei.

Allerdings waren im Zeitraum vom 25.03.2021 bis 13.04.2021 vier der bisher insgesamt 13 offiziell registrierten Coronatoten auf Fuerteventura zu beklagen.

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1 Kommentar

  1. Habe schlechte Erfahrung mit diesem Krankenhaus. War dort wegen starker Schmerzen im Abdomenbereich. Es. dauerte ca. eine Stunde, bis ich eine schmerzstillende . Injektion erhielt. Man verstan angeblich weder deutsch noch Englisch und bot mir eine Dolmetscherin an. Unter starken Schmerzen stimmt man zu. Obwohl das Krankenhaus in der Inselhauptstadt liegt, kam die Übersetzerin vom anderen Ende der Insel ( ca. 100 km ) entfernt. Das führte natürlich zu erheblichen Anfahrtskosten. Eine Übersetzung meiner Beschwerden an den Arzt erfolgte kaum. Vielmehr sagte sie mir, was geschieht. Sie sagte zum Beispiel, daß ein Einlauf gemacht würde. Das habe ich selbst gemerkt !!!!!
    Die Übersetzerin schien das Personal gut zu kennen und man hatte den Eindruck, daß man ihr Aufträge zuschustert. Der “ Spaß “ kostete mich über 300€.
    Ich werde dieses Krankenhaus nur noch im allerletzten Notfall aufsuchen.
    Rainer Czauderna

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