Ab 02.07.2021: Briten müssten bei Einreise nach Fuerteventura Nachweis erbringen

G-G-G-Only

Die spanische Zentralregierung hat nach langem Hin- und Her reagiert und das Vereinige Königreich von der Liste der sicheren Drittländer genommen. Am 29.06.2021 wurde eine entsprechende Verordnung im Staatsanzeiger veröffentlicht.

Danach müssen Personen ab 12 Jahren, die aus Großbritannien und Nordirland ab dem 02.07.2021 nach Einreise nach Spanien und damit auch nach Fuerteventura einreisen entweder

– einen negativen Corona-Test (NAAT oder Antigen-Schnelltest)

– die vollständige Impfung oder

– ein Genesenenzertifikat nachweisen.

Damit wird ab dem 02.07.2021 eine Lücke geschlossen, die die spanische Zentralregierung durch ihre Entscheidung, die Briten ohne jegliche Maßnahmen einreisen zu lassen geöffnet hatte.

Tourismus um jeden Preis?

Die Diskussion um die Einreise der Briten ohne jegliche Nachweise hatte bereits direkt nach der Entscheidung der spanischen Zentralregierung begonnen.

Die deutsche Regierung zum Beispiel hatte kurz nach das Vereinigte Königreich von Spanien auf die Liste der „sicheren Drittländer“ gesetzt wurde, Großbritannien zum Virusvariantengebiet erklärt.

Angeführt hatte man seinerzeit, dass die Virusvariante „Delta“ in Großbritannien auf dem Vormarsch sei und man eine mögliche Einschleppung verhindern wolle. Für die spanische Regierung gab es diese Gefahr zum damaligen Zeitpunkt offensichtlich nicht.

Nun ist man aber letztlich doch zurück gerudert und hat erneut Einreisebeschränkungen für Großbritannien und Nordirland ausgerufen.

Anzahl der Flüge aus Großbritannien nach Fuerteventura

Seit Touristen aus Großbritannien wieder nach Fuerteventura einreisen konnten, ist die Anzahl von Flügen zwar gestiegen, sie ist aber weiterhin meilenweit von den „normalen“ Flugzahlen entfernt. In der 25. Kalenderwoche waren insgesamt 13 Flüge aus Großbritannien auf Fuerteventura gelandet. Zum Vergleich: im Jahr 2019 waren es in der selben Kalenderwoche 67 Flüge auf Fuerteventura gelandet.

Natürlich fehlen die britischen Touristen auf Fuerteventura. Sie sind und waren eine große Einnahmequelle, schließlich bildeten die Briten nach den Deutschen die größte Touristengruppe.

Kanarischen Inseln aus Sicht von Großbritannien weiter „gelb“

Großbritannien hat die Kanaren aus ihrer Sicht auf der Liste der mit „gelb“ markierten Länder gelassen. Somit müssen sich Briten, die auf die Kanaren in der Urlaub fahren, mehreren Tests oder gegebenenfalls einer Quarantäne unterziehen, wenn sie zurück nach Hause reisen.

Bestimme den Lohn für unsere Arbeit!

Wenn Du unsere Inhalte nützlich, unterhaltsam oder informativ findest, kannst Du den Lohn für unsere Arbeit selbst bestimmen. Das geht ganz einfach über diesen Link:

https://www.fuerteventurazeitung.de/du-bestimmst-den-lohn-fuer-unsere-arbeit/

5 Kommentare

  1. Hoffentlich kommen diese verstärkten Sicherheitsmassnahmen nicht zu spät, ich hoffe auf eine wieder sinkende Tendenz, haben wir schon einmal die Risikovariante im vorigen Jahr gehabt, man will ja den Teufel nicht an die Wand malen, aber ich glaube niemand will auf Fuerteventura das Coronavariante Risikogebiet 2021! Wir sind auch voriges Jahr gekommen, und nehmen auch dieses Jahr alle Eventualitäten in Kauf.

    • Ich hoffe auch auf das beste.
      Du schreibst “ aber ich glaube niemand will auf Fuerteventura das Coronavariante Risikogebiet 2021! “
      Natürlich will das niemand, aber ist auch wirklich allen klar, was die besten Mittel zur Verhinderung sind? Ist allen klar, was für Konsequenzen folgen müssen, damit es eben nicht zum Risikogebiet wird?
      Ich glaube mittlerweile, dass da an den entscheidenden Stellen unvorstellbar viel Inkompetenz sitzt, denn wie kann man entscheiden, dass nach monatelangem Einreisen nur per PCR plötzlich ausgerechnet JETZT für GB ein Antigen-Test ausreicht?!
      Wie kann man entscheiden, dass draußen am Strand, wenn der Mindestabstand (meinetwegen auch gern 3 Meter, wegen der höheren Ansteckungsgefahr bei Delta) eine Maske getragen werden muss, man aber Einreisen per Antigen erlaubt?

      Gefühlt würde ich sagen (und vielleiht tu ich damit jetzt gewissen Entscheiden Unrecht, aber dann sollen sie das Gegenteil beweisen), dass die Leute, die die Entscheidungen dort treffen überhaupt nicht verstanden haben, wie die Pandemie funktioniert, wie die Infektionswege sind, wo die Hauptauslöser für Ansteckungen liegen und welche Maßnahmen am effektivsten eine Ausbreitung verhindern.

      Aber nun denn, das Schicksal wird seinen Lauf nehmen und da ich das Glück habe, Home Office machen zu können, werde ich im Oktober wieder nach Furte reisen, selbst dann, wenn es wieder ein Risikogebiet sein sollte. Sofern die Flüge stattfinden, werde ich reisen. Ich teste auch (obwohl ich dann vollständig geimpft sein werde) und trage draußen Maske und gehe bei Rückkehr in Quarantäne, whatever is necessary.

  2. Mich wundert, dass es ausgerechnet jetzt, da die Zahlen in GB so stark steigen und dort die hochansteckende Delta-Variante so dominant ist, ein Antigen-Test zur Einreise ausreicht.

    • Sehe ich auch so. Wenn man die Zahlen der letzten Tage von FV anschaut (jetzt wieder über 100) und auch die von Teneriffa… Selbst Gran Canaria zieht jetzt wieder deutlich an, von niedrigem Niveau jetzt auch schon wieder bei 40. Gesamt Kanaren 82. Da ist es nur eine Frage von Tagen bis D die Kanaren wieder als Risikogebiet einstuft. Womöglich dann auch mit Quarantäne sogar für geimpfte wegen Delta. Wie dumm kann man nach 1,5 Jahren covid sein? Wer provitiert davon jetzt auch noch den Sommer zu ruinieren?

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*

Weitere Beiträge im Bereich Fuerteventura-Nachrichten