42 Menschen sterben beim Versuch, per Boot von Afrika nach Fuerteventura zu gelangen

Flüchtlingsboot-kentert

Fuerteventura liegt von allen Kanarischen Inseln am dichtesten am afrikanischen Kontinent. Die östlichste der Kanaren-Inseln ist daher das erste Ziel für afrikanische Migranten, die in Europa ein neues Leben suchen.

Doch die Fahrt über den Atlantik in kleinen Booten ist lebensgefährlich. Immer wieder verlieren Menschen auf der Überfahrt zu den Kanaren ihr Leben.

Am Morgen des 06. August 2021 wurde bekannt, dass erneut mindestens 42 Menschen ihr Leben vor der marokkanischen Küste von Dakhla verloren haben. Dies gab die Gründerin der Flüchtlingshilfsorganisation Caminando Fronteras, Helna Maleno, auf ihrem Twitter-Account bekannt.

Rund 30 Minuten nach der Abfahrt von der marokkanischen Küste soll das Boot zunächst Leck geschlagen haben und dann durch eine Welle gekentert sein. Fischer, die sich in der Nähe befanden, sollen Zeugen der Tragödie geworden sein und die Gendarmerie informiert haben.

Unter den 42 Todesopfern sollen sich 30 Frauen, 8 Kinder und 4 Männer befunden haben. 10 Personen weitere Personen (6 Frauen und 4 Männer) sollen den Schiffbruch überlebt haben.

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4 Kommentare

  1. Besonders schlimm finde ich dass sowas organisiert wird, wo doch die Bleibewahrscheinlichkeit sehr gering ist. Es reicht halt nicht aus, dass es einem in dem Land in dem man wohnt schlecht geht. Man kann nicht einfach so die EU entern, sondern man muss Verfolgung nachweisen. Sonst gibt es kein Asyl.
    Eigentlich sollte sich das mittlerweile rumgesprochen haben. Da scheinen die „Beratungsfähigkeiten“ der Schlepper recht erfolgreich zu sein. Den Menschen werden für die Überfahrt und eine komplett ungesicherte Zukunft viel Geld abgenommen.

  2. WIE GROSS doch die „Profi-Sucht“ der Organisatoren dieser Bootsfahrten sein muss…

    Vielleicht sollte man diese Herrschaften mal „ins Auge fassen“ – die mit falschen Versprechungen die „armen Teufel“ ins Verderben locken…

    Ausfindig machen und lebenslang wegsperren!

    Grüße

  3. Wie furchtbar muß es für Menschen in diesen Ländern sein, dass sie ihr Leben riskieren, „nur“ um in die Freiheit zu kommen, die für uns so selbverständlich ist.
    R. I. P

  4. Sehr tragisch und Euer Titelbild zum Artikel drückt das sehr gut aus.
    Wie schlecht es diesen Menschen gehen muss, dass sie diese gefährliche Überfahrt wagen?!
    R.I.P.

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