Öko-Ministerium stellt Verfahren zur Annullierung der Genehmigung des Hotels RIU Oliva Beach ein

Demonstration RIU Oliva Beach Corralejo

Die Mitarbeiter und die Eigentümerin des Hotels RIU Oliva Beach in Corralejo haben offenbar einen Etappensieg im Streit um Erhalt oder Abriss eines der prägendsten Hotels im Norden Fuerteventuras erreicht.

Wie das Cabildo de Fuerteventura (Inselregierung) am 05.10.2021 auf seiner Webseite bekannt gab, hat das spanische Ministerium für Ökologischen Übergang (Ministerio de Transición Ecológica) das Verfahren zur Aufhebung der Genehmigung für den Betrieb des Hotels RIU Oliva Beach im Geltungsbereich des Küstenschutzgesetzes eingestellt.

Der Präsident der Inselregierung von Fuerteventura, Sergio Lloret López hatte die Justitiarin der RIU-Hotels in einem Treffen am Morgen des 05. Okotber 2021 in Puerto del Rosario persönlich über die neue Situation informiert.

Lloret bezeichnete diesen Fortschritt als einen „vollen Erfolg der koordinierten Zusammenarbeit zwischen den Behörden, den Gewerkschaften und den Mitarbeitern des Hotels“.

Nachdem nun die Einstellung des Verfahrens erreicht ist, müsse laut Lloret nun das Cabildo von der kanarischen Regierung verlangen, die Kompetenzen in Küstenangelegenheiten zu übernehmen, so wie es im Autonomiestatut der Kanarischen Inseln vorgesehen ist, um auch die verwaltungsrechtliche Genehmigung für die Renovierung des Hotels innerhalb des geltenden Rechtsrahmens zu ermöglichen.

Lloret betonte, dass „Fuerteventura sich in einem kritischen Moment befinde, weil die Insel mit am stärksten durch die aktuelle Krise gestraft ist und dass wir die Wirtschaft reaktivieren, den Tourismus schützen und die Arbeitsplätze all dieser Familien garantieren müssen“.

Das Cabildo will nun auf demselben Weg erreichen, dass auch das Verfahren gegen das Nachbarhotel RIU Tres Islas eingestellt wird.

Die Justitiarin von RIU, Águeda Borges, erklärte, dass die Situation, die die Hotels momentan durchmachen, nicht dieselbe sei wie vor 10 Jahren.

„Die Konzessionen müssen respektiert werden und wir genießen den Schutz durch das Küstengesetz und das Autonomiestatut, und wir werden diesen Missbrauch, der mehr als 20 Jahre andauert, nicht weiter erdulden“, erklärte Borges.

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17 Kommentare

  1. Wie sehr haben wir gehofft und gebangt! Freue mich für die Mitarbeiter und ihre Familien- und für mich natürlich! Auf ein Wiedersehen am 23, Oktober!

  2. Wie sehr haben wir gehofft und gebangt! Freue mich für die Mitarbeiter und ihre Familien- und für mich natürlich! Auf ein Wiedersehen am 23, Oktober!

  3. Hat denn das Fehlverhalten wenigstens Konsequenzen in Form einer Geldstrafe?

    Bin froh dass es nicht abgerissen wird, aber etwas zahlen sollten die schon…die überdachte Terrasse auf dem Dach ist ein Witz, aber dass sie einige Apartmens an privat verkauft haben, das ist ein dickes Ding. Man sollte sie zwingen, die zurückzukaufen…

    Diese Geschichte entwickelt sich langsam zum running gag, ach was sag ich, zu einem MEME

    „China bans Bitcoin“ und „Ministry bans Rio Oliva Beach“, alle Jahre wieder, hahahaha

  4. Ich finde, dieses Hotel muss erhalten werden. Bei den zugehörigen Appartements wurde ein parkähnlicher Garten angelegt der seinesgleichen sucht .

  5. @ Irmgard
    Was heisst denn JUHUUUUUUU weiter so???
    Also unrenoviert WEITER SO?????
    RIU muss renovieren u. nicht nur absahnen.
    Beide Hotels sind seid 2003 bzw. 2007 nicht mehr renoviert worden.
    Es ist eine Unverschämtheit dort noch Gäste einzuquartieren.

  6. Was heißt das jetzt? Worum ging es in diesem Verfahren genau? Darum, dass das Hotel dort hätte nie gebaut werden dürfen oder um die „erschummelte“ aktuelle Konzession? Wir jetzt die Renovierung genehmigt? Das wäre ja wie Weihnachten und Geburtstag auf einmal.

  7. Sehr gute Entwicklung! Die ÖKO Beamten führen sich derzeit in Europa auf wie preußische Gutsherren. Man kann nur auf Vernunft einzelner hoffen.

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