VIII internationales Skulpturen Symposium im Süden von Fuerteventura

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Seit dem 13. Oktober und noch bis zum 30. Oktober findet in Morro Jable in der südlichsten Gemeinde von Fuerteventura das alljährliche Skulpturen Symposium statt.

Vier Künstler lassen auf der Straße und unter den Augen der Passanten vier Skulpturen entstehen, die dann später dem Skulpturenpark der Gemeinde Pájara hinzugefügt werden. Die Arbeiten an den Skulpturen haben die Künstler heute, am 14.10.2021 begonnen.

Die meisten der Skulpturen aus den Vorjahren haben einen Platz in Morro Jable gefunden. Inzwischen sind aber auch einige in anderen Orten wie Costa Calma, La Lajita und La Pared aufgestellt worden.

Die Entstehung einer Skulptur von Anfang an erleben

Im Rahmen des Symposiums kann man die Entstehung einer Skulptur (fast) von Anfang an miterleben. Die Künstler hauchen dem gewählten Material (Metall oder Stein) mit ihren Werkzeugen über fast zwei Wochen hinaus Leben ein.

Diesem künstlerischen Entstehungsprozess über mehrere Tage bzw. Wochen hinweg zuschauen zu können, übt tatsächlich einen gewissen Reiz aus.

Vor dem eigentlichen Handwerk haben die Künstler sich natürlich Gedanken gemacht, was sie da erschaffen möchten. Skizzen wurden angefertigt. Außerdem muss man sich ebenfalls überlegen, welche Materialien und Werkzeuge man zur Erschaffung der Skulptur braucht.

Bevor also die ersten Handgriffe an einer solchen Skulptur getan werden, ist schon viel Vorarbeit geleistet worden.

Vier Künstler

In diesem Jahr nehmen vier Künstler am Symposium teil: Juan Miguel Cubas, bekannter Künstler aus Fuerteventura, der bereits an allen Symposien in Pájara teilgenommen hat. Außerdem ist auch in diesem Jahr die Spanierin Itahisa Pérez Conesa dabei. Zum ersten Mal hingegen nehmen Anna Magdalene Korver aus Neuseeland Nedim Hadziahmetovic aus Serbien teil.

Wir sind gespannt, was für Skulpturen sich die vier Künstler in diesem Jahr haben einfallen lassen.

Wo kann man den Künstlern über die Schulter schauen?

Wie auch bereits in den Vorjahren, haben die Künstler auf dem Gehweg, der von der Avenida de Saladar in Richtung Strand führt ihre Zelte aufgeschlagen. Das ist der Gehweg zwischen den Salzwiesen (Saladar de Jandia) und dem Hotel IFA Altamerena, schräg gegenüber dem Cosmo Shopping Center.
Laut Plan der Gemeinde heißt diese Straße „Avenida del Centenario“. Google Maps allerdings kennt diese Straße nicht. Dort heißt sie statt dessen „Alcantilado“.

Zuviel des Guten?

Wo die in diesem Jahr entstehenden Skulpturen letztlich aufgestellt werden, ist zur Zeit noch nicht bekannt. Auf der Avenida in Morro Jable reiht sich inzwischen – überspitzt ausgedrückt – eine Skulptur an die andere. Viele dieser Skulpturen sind hoch interessant und machen einen Spaziergang entlang der Avenida vielleicht sogar noch interessanter. Aber man muss ganz klar eine Frage stellen: ist es nicht irgendwann Zuviel des Guten?

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1 Kommentar

  1. Ich finde es gut, daß in den letzten Jahren an vielen Orten (nicht nur in Spanien) Kunstwerke den öffentlichen Raum quasi aufwerten, solange nicht wie oft abstrakter Schrott oder Müll präsentiert wird. Zugegeben, was als Kunst bezeichnet werden darf ist nirgends definiert und ausschließlich Ansichtssache, ebenso wie bei der Satire. Aber wenn zusammengeschweister Metallabfall den Anspruch erhebt „Kunst“ zu sein, muss ich sofort an das Märchen von des Kaisers neuen Kleider denken, d.h. fast alle finden es bescheuert aber aus Angst, als Kulturbanause
    geoutet zu werden, wird das „Kunstwerk“ bewundert. Auf Fuerte habe ich das aber zum Glück noch nirgends gesehen, ich hoffe es bleibt so. Na ja, wie gesagt, Ansichtssache…

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