Apple benennt neue Computer-Prozessoren nach spanischen Inseln, darunter Lobos vor Fuerteventura

Apple-Lobos-Fuerteventura

Mit selbst entwickelten Computer-Prozessoren will der US-amerikanische Computerhersteller Apple sich von der Übermacht von Intel lösen und wohl auch mögliche zukünftige Lieferschwierigkeiten vermeiden.

Drei von Apples neuen SoC-Prozessoren in 3-Nanometer-Technologie tragen die Code-Namen Lobos, Palma und Ibiza. Die Chips befinden sich zurzeit noch in der Entwicklung und sollen in 2023 auf den Markt kommen. Mit bis zu 40 CPU-Chips will Apple dann im High-End-PC und Workstation-Bereich die meisten Chips der Konkurrenten INTEL und AMD hinter sich lassen.

Warum Apple sich ausgerechnet für die Insel Lobos und die anderen spanischen Inseln entschieden hat? Keiner weiß es so genau.

Warum ausgerechnet spanische Inseln?

Lobos ist eine kleine Insel in der Meerenge „Estrecho de la Bocaina“ zwischen Fuerteventura und Lanzarote. Die nicht einmal 5 Quadratkilometer große, unbewohnte Insel ist eine Sehenswürdigkeit auf Fuerteventura. Sowohl Lobos als auch Fuerteventura sind eher für einen gemächlichen Lebensrhythmus bekannt und stehen nicht gerade für Hightech. Parallelen zu einem Hochleistungsprozessor können wir da jedenfalls nicht erkennen.

Die Kanareninsel La Palma sorgt zurzeit wegen des Vulkanausbruchs weltweit für Schlagzeilen. Vielleicht wollen die Entwickler auf die unbändige Kraft der Naturgewalt des Vulkans anspielen und hoffen, dass sich diese in Form von ungezügelter Rechenpower in ihren Prozessoren wiederfindet.

Die Baleareninsel Ibiza steht dagegen eher für einen schrillen ausgeflippten Lifestyle. Dort tanzt man auch gerne mal aus der Reihe und ist einfach ein wenig anders als der Rest der Welt. Vielleicht will Apple damit zum Ausdruck bringen, dass die Chips der M3-Generation auf neuartige Technologien setzen und sich dadurch deutlich von den Konkurrenzprodukten unterscheiden.

Für Fuerteventura ist das sicher keine große Sache, aber immerhin eine kleine Anekdote, die dafür sorgen könnte, dass manch ein Technik-Nerd doch mal auf der Weltkarte nachschaut, wo denn diese kleine unbedeutende Insel Lobos liegt.

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2 Kommentare

    • Ich vermute eher, hier meldet der Software Gigant Ansprüche an, es wird nicht lange dauern, dann wird der Schiffsverkehr eingestellt und zwischen den Vulkankegeln Satellitenschüsseln aufgestellt … dann wird das Eiland in M1 umbenannt … ;o))

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