Marokkanisches Konsulat organisiert Tagung zur Fährverbindung zwischen Fuerteventura und Tarfaya

Hafen-Tarfaya

Am 15.11.2021 trafen sich Vertreter aus Politik und Wirtschaft in Las Palmas de Gran Canaria zu einer Tagung zum Thema „Fährverbindung zwischen den Kanarischen Inseln und Marokko“.

Organisiert wurde die Veranstaltung vom „Verein der kanarisch-marokkanischen Freundschaft und Zusammenarbeit“ ACAMA und dem Konsulat des Königreichs Marokko in den Räumlichkeiten der Handels-, Industrie- und Schifffahrtskammer Gra Canarias.

Zentrales Thema sei die Wiederaufnahme der Fährverbindung zwischen der marokkanischen Hafenstadt Tarfaya und Fuerteventura gewesen, erklärte Sergio Lloret, Präsidernt der Inselregierung Fuerteventuras nach der Debatte. Diese diene dem Zweck, die Handelsbeziehungen wiederherzustellen und die Wirtschaft der kanarischen Inseln und Fuerteventuras zu diversifizieren.

Als weitere Vertreter der Inselregierung von Fuerteventura waren der zweite Vizepräsident, Claudio Gutiérrez und der Inselregierungsrat für Landwirtschaft, Viehzucht und Fischerei, David de Vera, zu dem Treffen nach Gran Canaria gereist.

Als Vertreter der kanarischen Regierung hat Blas Acosta, Vizeregierungsrat für Wirtschaft, an der Sitzung teilgenommen. Ebenfalls dabei war der Präsident der Außenhandelskommission der Handelskammer von Fuerteventura, Juan Jesús Rodruíguez Marichal.

Kanaren als Logistikplattform zwischen Amerika, Europa und Westafrika konsolidieren

Lloret hält die Installationen des Hafens von Tarfaya für perfekt geeignet, um die Seeverbindung wiederzubeleben. Seiner Meinung nach wäre das ein fundamentaler Schritt, um die Kanarischen Inseln als Logistikplattform für die Beziehungen zwischen Amerika, Europa und Westafrika zu konsolidieren. Dafür sei die Verbindung mit mit einer RO-RO-Fähre nach Puerto del Rosario auf Fuerteventura das Hauptwerkzeug.

In diesem Sinne sei die Wiederherstellung der Seeverbindung zwischen den beiden Regionen eine große Gelegenheit, die sich beiden Ländern eröffnet, einerseits zur Internationalisierung der der kanarischen Unternehmen und andererseits zur Verstärkung der kulturellen, behördlichen und geschäftlichen Verbindungen.

„Verbindungen sind immer gewinnbringend“, erklärte der marokkanische Konsul, Ahmed Moussa. „Vor der Pandemie gab es 5 Flugverbindungen. Jetzt gilt es, auf die Seeverbindung zu setzen“, führte der Konsul weiter aus. Er versicherte, dass der „Hafen von Tarfaya hergerichtet wurde, um diese Verbindung mit alle Garantieren für den Erfolg wieder aufzunehmen.“ Der Hafen sei neu, größer und breiter und erfülle alle technischen Voraussetzungen, meinte der Vertreter Marokkos.

Erst kürzlich hatte die Inselregierung von Fuerteventura den Präsidenten der Provinzverwaltung von Tarfaya nach Fuerteventura eingeladen.

Die Fährverbindung zwischen Fuerteventura und Marokko ist seit Jahrzehnten Dauerthema. Die Fuerteventura Zeitung hat schon zahlreiche Artikel zu dem Thema veröffentlicht.

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8 Kommentare

    • Ich kann da kein Vorurteil sehen, es sei denn, dass ich mich immer wieder wundere, wie hier viele Projekte vollmundig angekündigt werden, sich über Jahre hinziehen und irgendwann versanden, in irgendeiner Schublade liegen bleiben oder wie im Fall der Fährverbindung wohl im Atlantik versinkt.

  1. Das Zustandekommen dieser Fährverbindung gehört eigentlich in die Rubrik „never ending stories“

    Vielleicht sollte man die Schlepper-Organisationen mit ins Boot nehmen, damit die Wirtschaftlichkeit dieser Verbindung gewährleistet werden kann – ein nicht ganz ernst gemeinter Vorschlag …

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