Im Rahmen des I. Internationalen Festivals für Öko-Erfahrungen (I Festival Internacional de Ecoexperiencias) pflanzten Freiwillige 100 Balsam-Wolfsmilchgewächse in Cofete. Die Aktion wurde von verschiedenen Organisationen im Rahmen des Festivals organisiert. Entwickelt wurde das Projekt vom „Observatorium für marinen Abfall“ (Observatorio de Basura Marina, OBAM) des Rats für Umwelt-Nachhaltigkeit und dem Biosphärenreservat von Fuerteventura.
Gemeinsam mit Freiwilligen des Verbands der Freiwilligen Helfer der Natur von Fuerteventura (Asociación de Voluntarios de Ayuda a la Naturaleza de Fuerteventura, Avanfuer), die, unter anderen, die 100 Pflanzen in Cofete gepflanzt haben, sollte mit dieser Aktion der CO2- Fußabdruck des Festivals reduziert werden.
Typische Pflanzen im Bereich von Cofete stärken
Bereits Ende April dieses Jahres pflanzte man in Cofete im Rahmen eines Wiederaufforstungsprojekts rund 1.000 Pflanzen. Zuvor wurde ein Bereich des sogenannten Cardonals so gestaltet, dass die Pflanzen möglichst viel natürliche Feuchtigkeit erhalten. Ein Cardonal ist ein Bereich in dem die typischen Wolfsmilchgewächse (Cardón) wachsen. Die bereits bestehen Strukturen wie Steinreihen und -Mauern wurden repariert. Mit ihren Wurzeln sollen die Pflanzen dazu beitragen, dass an der Bergflanke die Erde an den entsprechenden Stellen liegen bleibt und so die Erosion stoppen.
Tabaiba – Balsam Wolfsmilch
Die Balsam-Wolfsmilch ((wissenschaftlich Euphorbia balsamifera) ist ein strauchförmig wachsender Vertreter der Wolfsmilchgewächse.
Sie ist ein sehr stark verzweigter, halbsukkuleter Strauch. Auf den Kanaren kann sie bis zu zwei Meter hoch wachsen. Stamm und Zweige sind grau und knotig. An den Astspitzen wachsen grüne, lanzettartig angeordnete Blätter. Die jungen Blätter sind hellgrün bis gelbgrün. Trockenperioden übersteht die Balsam-Wolfsmilch, in dem sie ihre Blätter abwirft.
Im Gegensatz zu den Cardones, der Kanaren-Wolfsmilch, ist der Pflanzensaft der Balsam-Wolfsmilch ungiftig.
Wer mehr zu den unter anderem im Bereich von Cofete im Süden Fuerteventuras wachsenden Wolfsmilchgewächsen wissen möchte, dem sei dieser Artikel ans Herz gelegt: Mehr als 1.000 Pflanzen für Cofete: Aufforstungsarbeiten im Süden Fuerteventuras
Hier haben wir für Euch Infos über die Kanaren-Wolfsmilch und den für die Region von Cofete typischen, endemischen Cardón de Jandía zusammengefasst.
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Was haben anpflanzungen dieser Pflanzen mit aufforsten zu tun ? Forst =Wald! Schön das diese Pflanzenwelt geachtet wird. Auch wenn behauptet wurde das Fuerteventura bewaldet war und der böse Mensch… Klimawandel diese Wüste verursacht hat.
Das vereinigte Königreich Großbritannien gilt als Drittland. Einreise für Personen an 12 Jahren nur mit Impfzertifikat. Kein zusätzlicher Test.
Dieser wird nur für Hochrisikoländer (paises de alto riesgo) in Kombination mit dem Impfzertifikat verlangt.
Infos dazu findest Du hier:
https://www.fuerteventurazeitung.de/liste-der-risikogebiete-aus-spanischer-sicht/