Frau stirbt beim Baden in Costa Calma im Süden von Fuerteventura

Costa-Calma-Frau-tot-beim-Baden

Gegen 9:16h am Morgen des 17. Februar 2022 ging in der kanarischen Rettungsleitstelle (CECOES) ein Notruf (Tel.: 112) ein. Der Anrufer meldete, dass am Strand von Costa Calma der leblose Körper einer Frau mit mutmaßlichen Symptomen des Ertrinkens aus dem Wasser gezogen wurde.

Die Rettungszentrale entsendete Rettungskräfte an den Ort des Geschehens. In der Zwischenzeit hatten nach Angaben den Nachrichtenportals der Rettungszentrale andere anwesende Personen mit Wiederbelebungsversuchen begonnen.

Beim Eintreffen der Rettungskräfte stellten diese fest, dass die Frau sich weiterhin einem einen Zustand des Herzkreislaufstillstandes befand. Trotz weiterer fortgeschrittener Wiederbelebungsbemühungen konnten die Rettungskräfte nur noch den Tod der Frau bestätigen.

Über das Alter und die Nationalität der verstorbenen Frau wurden bis zum Redaktionsschluss keine Informationen bekannt gegeben.

Wie in allen Fällen eines unnatürlichen oder ungeklärten Todesfalls verblieb der Leichnam der Frau unter der Obhut der Guardia Civil bis zum Eintreffen eines Richters an Ort und Stelle, da dieser Freigabe für den Abtransport erteilen muss.

Diese Vorgehensweise, die für manche Menschen makaber sein mag, ist in der spanischen Strafprozessordnung geregelt. Sie soll die Vernichtung von Beweismitteln verhindern für den Fall, dass der Todesfall im Zusammenhang mit einer Straftat eingetreten ist.

In der Vergangenheit gab es immer wieder Kritik, wenn der Leichnam einer verstorbenen Person mitunter stundenlang an einem stark frequentierten Strandabschnitt verbleiben musste, bis endlich ein Richter eintraf. Doch es gibt natürlich auf Fuerteventura nicht allzu viele Richter und die Distanzen auf der Insel sind erheblich, was insbesondere an Wochenenden, Feiertagen und in der Urlaubszeit zu längeren Wartezeiten führen kann.

Bestimme den Lohn für unsere Arbeit!

Wenn Du unsere Inhalte nützlich, unterhaltsam oder informativ findest, kannst Du den Lohn für unsere Arbeit selbst bestimmen. Das geht ganz einfach über diesen Link:

1de294b6ca98492daa32044161585d37
https://www.fuerteventurazeitung.de/du-bestimmst-den-lohn-fuer-unsere-arbeit/ banner 300x250 Bestimme den Lohn

10 Kommentare

  1. » In der Vergangenheit gab es immer wieder Kritik, wenn der Leichnam einer verstorbenen Person mitunter stundenlang an einem stark frequentierten Strandabschnitt verbleiben musste«

    Das habe ich vor einigen Jahren leider mal in Morro Jable mitbekommen. Erst zücken die ganzen Gaffer ihre Handys um die Rettungsversuche auf Video zu haben (in meinen Augen ein widerliches Pack) und dann liegt die Leiche stundenlang im Sand, während Kinder gleich daneben Fußball spielen. Absolut pietätlos von den Spaniern. Entweder baut man einen großräumigen Sichtschutz auf oder sperrt den Strandabschnitt.

  2. Bitte bring doch mal Updates zu diesen Todesfällen, wenn bekannt wird was die Ursache war. Seltsam so viele Tote in letzter Zeit. Ertrunken, herzinfarkt, beim Wandern, was ist da los? Überall kippen gesunde Menschen tot um, oft Sportler, gruselig

    leider nie ein Update…

    • ..dem schließe ich mich tatsächlich an … nicht aus Sensationsgier, aber oftmals wären die Hintergründe interessant, die sicher mit etwas Abstand bekannt werden.

      Leider hört man oft nur von Leichtsinn als Gründe….andere, welche heutzutage nahe liegen, werden nicht thematisiert…insbesondere Sportler oder sporttreibende… richtig

      Wer davor die Augen verschließt, belügt sich selbst

  3. Die Notwendigkeit eines richterlichen Augenscheins ist das eine. Dass man aber wenigstens einen Sichtschutz hatte aufstellen können, das andere. So war es einfach äußerst pietätlose, einen toten Menschen über Stunden an zentraler Stelle des stark frequentierten Strandes quasi zur Schau zu stellen.

    • So stark ist der Strand nicht frequentiert, die Tote war eingewickelt ! Immer diese Kritik an örtlichen Gegebenheiten ! Bleib doch zu !Hause !

  4. Wann wird es endlich am Strand von Costa Calma einen für jedermann jederzeit zugänglichen Defibrillator geben?
    Ich bin nur medizinischer Laie zugegebenermassen.
    Als mir vor ca. 40 Jahren eine Freundin, die in Rettunngswagen in Berlin mitfuhr, davon berichtete, welche ungeahnten Möglichkeiten es gibt, war ich nur sprachlos.
    Diese Frau heute hätte gerettet werden können, da bin ich mir sehr sicher.
    Hätte, hätte…. jeder kennt den Spruch.
    Wie kann die Gemeinde Pajara aktiviert werden?
    Vielleicht bleibt letztenendes nur eine Sammelaktion?
    Wer hat eine bessere Idee?

    • Natürlich wäre es wünschenswert, wenn mehr Defis zur Verfügung stehen würden. Aber wir kennen die genauen Umstände des Todesfalles nicht. Wenn bereits Wasser in der Lunge ist, nützt auch ein Defi oft nichts mehr, weil das Hauptproblem dann die nicht mehr funktionierende Sauerstoffaufnahme in der Lunge ist und nicht nur der Herzstillstand. Daher kannst Du nicht sicher sein, dass die Frau durch einen Defibrillator hätte gerettet werden können.

    • Nicht jeder Herzstillstand ist defibrillierbar. Aber generell sollte immer auch in Strandnähe ein Defi zur Verfügung stehen – gibt es sicher keine? Auch nicht in den LifeguArdhäuschen??

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*

Weitere Beiträge im Bereich Fuerteventura-Nachrichten