Schwerer Verkehrsunfall auf Fuerteventura: Frontalkollision bei Pozo Negro

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Am 19.09.2022 ist es auf Fuerteventura zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Gegen 16 Uhr waren auf der FV2 auf Höhe der Versuchsfarm zwei Fahrzeuge frontal zusammengestoßen. Der Aufprall war so stark, dass die beiden Fahrzeuge sich überschlugen und letztlich erst über 20 Meter voneinander entfernt zum Stillstand kamen.

Bei der Rettungsleitstelle der kanarischen Inseln (Telefon 112) ging um 16.06 Uhr ein Notruf ein, der über den Zusammenstoß informierte. Da zwei Insassen in einem Fahrzeug eingeklemmt waren, mussten diese von der Feuerwehr befreit werden. Das medizinische Personal war mit drei Ambulanzen vor Ort.

Insgesamt waren vier Personen betroffen: Ein Man musste mit verschiedenen schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden.

Eine 70jährige Frau erlitt eine als moderat eingestufte Verletzung an einer der unteren Extremitäten und wurde ebenfalls ins Krankenhaus gebracht. Zwei weitere Personen wurden mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert.

Einzelheiten zum Unfallhergang sind von offizieller Stelle nicht bekannt gegeben worden. Die Guardia Civil hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.

Der Unfall führte zu längeren Staus rund um den Bereich von Pozo Negro.

Unfallschwerpunkt Pozo Nego

Die FV2 ist im Bereich von Pozo Negro schon häufiger Schauplatz schwerer und weniger schwerer Verkehrsunfälle geworden. Erst Ende Mai diesen Jahres war etwas weiter nördlich des aktuellen Unfalls ein Mann bei einem Zusammenstoß mit einem Reisebus tödlich verunglückt. Wie schnell es dazu kommen kann, das Fahrer vorverurteilt werden, zeigte sich bei diesem Unfall. Kurz nach dem Unfall hatte ein Onlinemedium gemeldet, dass der Zusammenstoß durch ein Überholmanöver des Busfahrers ausgelöst worden sei der einen Containerwagen überholt haben sollte. Wie sich später herausstellte, war zum Unfallzeitpunkt das Überholmanöver jedoch schon lange abgeschlossen gewesen. Tatsächlich war der Autofahrer aus ungeklärten Gründen auf die Fahrbahn des Busses gefahren und hatte so den Zusammenstoß verursacht.

Immer häufiger: waghalsige Überholmanöver gefährden Menschenleben

Wer auf Fuerteventuras Straßen unterwegs ist, hat es sicherlich auch schon bemerkt: Immer häufiger kommt es zu Überholmanövern, bei denen sich einem die Haare sträuben. Durchgezogenen Linien und Überholverbote scheinen für manche Autofahrer nicht zu existieren. Schlagzahlen machte im Juli ein Busfahrer, der bei einem solchen Überholmanöver gefilmt worden war. Hier war es zum Glück glimpflich ausgegangen und niemand kam zu Schaden.

Umso wichtiger ist es, dass wir alle noch vorsichtiger mit dem Auto fahren und auch immer auf Fehler von anderen Verkehrsteilnehmern vorbereitet sind. Lieber mal 5 Minuten später als gar nicht ankommen!

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2 Kommentare

  1. Am 24.9.2022 bin ich das erste mal mit einem Taxi von Jandia zum Flughafen gefahren, ich hatte all die anderen Jahre immer einen Mietwagen. Niemals wieder fahre ich auf Fuerte mit einem Taxi, sowas habe ich noch nie erlebt, wie man so fahren kann. Der ist gefahren wie eine angestochene Sau. Zwei Tage zuvor mit einem anderen Taxi vom Prinzess nach Moro, das selbe, gefahren wie ein Wahnsinniger. Abstand zum Vordermann nie mehr als 2 Meter. Wo kein Verkehr war mit 140 Kmh. Nein Danke, egal was der Mietwagen kostet, mit diesen Chaoten nie mehr wieder.

  2. Ich fahre auf der Insel meistens mit Tempomat und niemals mehr als die angegebene Höchstgeschwindigkeit. Trotzdem wurde ich erst gestern von mind. 3 Bussen (2 blaue und 1 oranger) auf der FV2 Richtung Puerto del Rosario derart überholt, dass man annehmen musste, dass die Busse mehr als 110km/h gefahren sind. Davor drängelten die Busfahrer und fuhren einem fast in den Kofferraum. Wobei auch andere Verkehrsteilnehmer nicht deutlich besser waren. Einmal wäre es vor uns beinahe zu einem Frontalunfall mit einem Motorrad gekommen. Wenn ich sehe wie manche Fahrzeuge in einer Tempo 40 Zone und womöglich noch in einer Kurve an einem „vorbeiziehen“ sträuben sich mir defakto sämtliche Haare. Dabei spielt es KEINE Rolle, ob es sich um Touristen oder Einheimische handelt. Gerade die gut ausgebaute Autobahn Richtung Morro Jable scheint eine echte Raserstrecke geworden zu sein. Das die Polizei vor einem Kreisverkehr per Radar misst ist zwar durchaus hilfreich, aber eben an der falschen Stelle. Manchmal würden durchaus feste Blitzer helfen. Die Warnschilder schrecken schon lange niemanden mehr ab.

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