Deutscher Polizist auf Fuerteventura auf Streife mit der Guardia Civil

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Seit dem 15. Oktober 2022 begleitet ein deutscher Polizeibeamter seine spanischen Kollegen der Guardia Civil im Streifendienst im Süden von Fuerteventura. Der deutsche Polizeibeamte bleibt für einen Monat auf der Insel und soll gemeinsam mit einem spanischen Kollegen für mehr Sicherheit und bessere Kommunikation mit deutschen Urlaubern in den touristischen Zonen sorgen.

Nach Informationen der Kommandantur der Guardia Civil in Las Palmas ist es das Ziel dieser gemischten Streifen, die Präsenz zu steigern, der Begehung von Straftaten vorzubeugen, bei denen sowohl ausländische als auch spanische Bürger während ihres Aufenthaltes die Opfer sein können.

Die internationalen gemischten Streifen finden im Rahmen des „Plans für sicheren Tourismus („Plan Turismo Seguro“) des Staatsekretariats für Sicherheit und der Zusammenarbeit der zwischen der Guardia Civil und den teilnehmenden ausländischen Polizeien statt.

Die Einsätze erfolgen hauptsächlich in touristischen Zonen, besonders an Stränden, bei Hotels, Häfen, Urbanisationen und allgemein Gebieten mit hohem Personen-Aufkommen.

Die Streifen sind zu Fuß unterwegs, um auf jegliche Situation mit Einfluss auf die Sicherheit der Bürger eingehen zu können, wobei der Einsatz immer unter Leitung des spanischen Gesetzeshüters erfolgt.

Polizei Morro Jable Fuerteventura
Deutscher Polizist auf Fuerteventura auf Streife mit der Guardia Civil 4

Neben dem Streifendienst sollen die ausländischen Polizeibeamten ihre Landsleute bei der Aufnahme von Strafanzeigen unterstützen, wenn sie Opfer einer Straftat geworden sind. Dies könnten z.B. Diebstähle, Raubtaten, Betrug oder Verkehrsunfälle sein.

Außerdem können die ausländischen Beamten ihre spanischen Kollegen bei den Ermittlungen zu Straftaten unterstützen, bei denen ihre Landsleute als Tatverdächtige, Opfer oder Zeugen beteiligt sind.

Die besten Chancen, den deutschen Polizeibeamten im Dienst auf Fuerteventura anzutreffen, hat man übrigens in Morro Jable.

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17 Kommentare

  1. Diese Aktion, so selbstverständlich sie auch sein müsste, finde ich außerordentlich gut.

    Es ist nunmal der Fakt, dass man sich als ausländischer Tourist nicht wirklich ausreichend verständlich machen kann, wenn es rechtliche oder streitige Probleme vor Ort gibt

    Zwar kann man heutzutage sicher erwarten, dass Amtspersonen oder/und Polizei sich zumindest in englisch ausdrücken können, aber auch dies dürfte in der Praxis eher unwahrscheinlich sein, obwohl es sich im Laufe der letzten Jahre deutlich verbessert hat.

    Ist nun eine Touristenregion besonders landessprachlich geprägt, wie deutsch im Süden oder englisch / Italienisch in der Mitte oder Norden der Insel, macht es eigentlich schon immer Sinn, dort auch entsprechend sprachlich ausgebildetes Personal einsetzen zu können, egal ob einheimische oder aus entsprechenden Ländern.
    Weil dies generell im Sinne beider Seiten liegen dürfte, Streitereien, Probleme – mögen sie gesundheitlicher, verkehrstechnischer oder eben auch krimineller Art sein, schneller, vor allem auch stichhaltiger zu klären.

    Das ein deutscher Polizist (der sicherlich perfekt spanisch spricht) nun offenbar zum ersten Mal vor Ort eingesetzt wird, stimmt mich eigentlich verwunderlich, hätte ich hier laienhaft geglaubt, dass unter Berücksichtigung oben angesprochener Aspekte dies längst gängige Praxis ist . Aber besser spät als nie – und vielleicht war ja der Bedarf noch nicht vorhanden?

    Die EU gibts ja mit allerlei Autauschprogrammen schon einige Jahre, dass hier erst jetzt auf Polizeiverstärkung zurückgegriffen wurde, lässt vermuten – das es bisher kaum deutsche Ordnungshüter auf ein so unwirtliches Eiland gezogen hat … 🙂
    Wie ich dem Foto entnehme, wurde bei der Ausstattung des Beamten keinerlei Rücksicht auf die doch eher deutschuntypische Hitze und Sonnenintensität genommen …

    Ich find´s gut und wünsche dem Beamten viel Erfolg und eine gute Zeit auf der Insel.

    Allerdings, warum gleich EINEN GANZEN Monat … ?
    Hätten hier nicht auch 3 Tage gereicht?
    Entweder hat Frau Faeser (A.d.K. Bundesinnen- und Heimatministerin) die Mittel für derartige Projekte anderweitig verplant oder der Beamte hat sich ausbedungen , spätestens Mitte November wieder ins klimatisch heimelige Deutschland zurück kehren zu wollen …

  2. Dies sollte auch eine politische Note haben. Wäre gut, wenn man die EU-Gelder, die nach den Kanaren fliessen, gut durchrechnet und diese auch kontrolliert.

  3. Diese Zusammenarbeit mit deutschen Polizeirevieren/Stationen gibt u.a. auch auf Teneriffa, Mallorca.
    Wie oben geschrieben dauert solch Einsatz einen Monat. Für alle Beteiligten eine große Bereicherung.
    Viele Kommentare zielen auf eine dauerhafte Institution eines deutschen Polizeibeamten vor Ort, dem ist aber leider nicht so.

  4. Super Sache! Finde ich Klasse. Bei dem Anteil deutscher Touristen in Jandia ein tolles Pilotprojekt!
    Den Kollegen würde ich gern kennenlernen!
    Und der Einsatzort ist exzellent! Ist ja alleine schon eine Beförderung!
    Wir sind ja auch gleich wieder in unserer 2.Heimat und freuen uns, dass die Behörden sich um die Sicherheit der Gäste kümmern.

  5. Finde ich gut. So etwas sollte es mehr und auch in anderen Bereichen geben, warum z.B. nicht als Krankenpfleger/Arzt/Notfallsanitäter mal eine gewisse Zeit in nem anderen Land „schnuppern“?
    Ein Blick über den Tellerrand schadet nie, fördert den europäischen Gedanken und man erwirbt (hoffentlich) auch Sprachkenntnisse. Kurzum: Alle könnten profitieren.

  6. SUPER IDEE ENDLICH HERVORRAGEND!!!
    NL/GER IST DAS GANG UND GÄBE.
    HOFFE ES BLEIBT NICHT BEI DEM 1 EINSATZ.
    UND DAS ES AUS GEWEITET WIRD.

  7. GIBT es denn nachweislich viele „Pobleme“ welche durch oder mit DEUTSCHEN zu tun haben…???

    Ich finde diese Regelung furchtbar – DER Deutsche ist auf der „ganzen Welt“ in Rettungsbereitschaft…????

  8. Fine ich eine supergute Idee und bin begeistert, dass es offenbar unbürokratisch umgesetzt werden kann (oder gab es im Vorfeld langwierige Verzögerungen, sodass es jetzt erst umgestezt wird?).
    Gibt es auch spanisch-britische Teams, die unterwegs sind?

    • Absolut deiner Meinung. Fehlen nur noch die Beteiligung durch chinesische Polizei, denn dort weiss man wie man mit renitenten freiheitsliebenden Bürgern umgeht. Justin Trudeau und der Kretschmer aus Sachsen haben das ja schon ausdrücklich bewundert. Wir brauchen unbedingt mehr Polizei, mehr Kontrolle, mehr Regeln, kann ja nicht sein dass hier jeder macht wonach ihm grade ist und sein Leben geniesst.

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