Die Abteilung für Universitäten, Wissenschaft, Innovation und Kultur der kanarischen Regierung hat der Inselregierung von Fuerteventura (Cabildo) drei direkte Subventionen mit einem Gesamtvolumen von 200.000 Euro gewährt, um die Erhaltung, Erforschung und Verbreitung des kulturellen Erbes der Insel zu fördern.
Laut den von Regierungsrätin Migdalia Machín unterzeichneten Anordnungen sollen diese Mittel das historische und künstlerische Erbe von Fuerteventura stärken, die Bürgerbeteiligung fördern und die Insel als kulturellen Bezugspunkt festigen.
Die erste Subvention in Höhe von 50.000 Euro unterstützt das Projekt „Fuerteventura Restaura“ („Fuerteventura restauriert“). Ziel ist es, die Restaurierungsmaßnahmen, die von der öffentlichen Hand durchgeführt werden, sichtbarer zu machen und zur Bewahrung sowie Verbreitung des künstlerischen Erbes der Insel beizutragen.
Vorgesehen sind die Organisation einer Ausstellung und die Veröffentlichung eines illustrierten Katalogs auf Papier und digital, der die Restaurierungen an kunsthistorisch relevanten Objekten dokumentiert. Diese Initiative soll den Bürgern den Wert der restaurierten Werke näherbringen, ihr Verständnis für Kulturgüter als gemeinsames Vermögen stärken und die kulturelle Identität des Territoriums fördern.
Die zweite Subvention über 100.000 Euro fließt in das Projekt „Espacios Majos“ („Gebiete der Ureinwohner Fuerteventuras“), das sich der Erforschung, Erhaltung und Verbreitung des archäologischen Erbes der Ureinwohner von Fuerteventura widmet.
Im Mittelpunkt stehen Fundstätten und Felsgravuren der Maho-Kultur. Das Projekt umfasst archäologische Grabungen, die Ausarbeitung von Erhaltungsplänen, öffentliche Informationsmaßnahmen und wissenschaftlich-pädagogische Aktivitäten.
Damit soll dieses einzigartige Erbe geschützt und sein Fortbestand für kommende Generationen gesichert werden. Die direkte Finanzierung an das Cabildo wird mit dessen Zuständigkeit und operativen Möglichkeiten auf diesem Gebiet begründet.
Eine weitere Subvention in Höhe von 50.000 Euro dient der Ausarbeitung des Konzepts für das Archäologische Museum von Fuerteventura. Dieses Konzept soll die Inhalte, die Ausstellungsstruktur, die Beschilderung und die museale Infrastruktur definieren, die später die Dauerausstellung bilden werden. Damit soll das Museum zu einem wissenschaftlich fundierten Referenzzentrum für Forschung, Vermittlung und Bewusstseinsbildung über das indigene Erbe Fuerteventuras werden und zugleich die kulturelle und touristische Dynamik fördern. Außerdem soll das Museum in Bildungsprogramme integrierte werden, z.B. in Form von Schulausflügen.
Alle drei Maßnahmen werden als strategische Instrumente betrachtet, um das historische und künstlerische Erbe zu bewahren, sein Verständnis zu vertiefen und zur nachhaltigen Entwicklung des Gebiets durch kulturelle Impulse beizutragen.
Die Subventionen werden direkt und mit Vorfinanzierung gewährt, da Gründe des öffentlichen, wirtschaftlichen und sozialen Interesses vorliegen und eine effiziente und spezialisierte Umsetzung gewährleistet werden soll.
Mit diesen Initiativen bekräftigt die kanarische Regierung ihr dauerhaftes Engagement für den Schutz und die Aufwertung des kulturellen Erbes von Fuerteventura und fördert zugleich die Identität der Insel, die Teilhabe der Bevölkerung sowie die kulturelle und touristische Entwicklung des Territoriums.
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