Auf Fuerteventura ist es am 03.02.2026 im Hafen von Corralejo zu einem ungewöhnlichen Zwischenfall gekommen. Gegen 10.30 Uhr ging beim Koordinationszentrum für Notfälle und Sicherheit der kanarischen Regierung (Centro Coordinador de Emergencias y Seguridad/ CECOES/ Telefon 112) eine Meldung ein, nachdem ein Auto aus bislang ungeklärter Ursache im Hafen von Corralejo ins Wasser gestürzt war.
Durch das schnelle und koordinierte Eingreifen mehrerer Sicherheits. und Rettungsdienste der Gemeinde La Oliva sowie der Hafenbehörde Puertos Canarios konnte das Fahrzeug erfolgreich geborgen werden. Personen kamen nicht zu Schaden, es entstanden ausschließlich Sachschäden.
Sofortige Aktivierung der Notfallprotokolle
Unmittelbar nach Eingang der Alarmierung wurde der Einsatzplan aktiviert. Als erste trafen Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Zivilschutzes und der Gemeindepolizei der Gemeinde La Oliva am Hafen ein. Sie sperrten den Bereich weiträumig ab, um die Sicherheit von Anwohnern, Hafenpersonal und Touristen zu gewährleisten, und führten eine erste Lageeinschätzung durch. Parallel dazu wurde die Guardia Civil in den Einsatz eingebunden.
Schutz des Meeres vor Verunreinigung
Da das Fahrzeug vollständig im Hafenbecken untergegangen war, lag ein besonderer Fokus auf der Vermeidung einer Umweltverschmutzung. Gemäß den vorgesehenen Protokollen für solche Vorfälle brachten die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Zivilschutz schwimmende Ölsperren und absorbierende Barrieren rund um das versunkene Fahrzeug aus. Ziel war es, ein mögliches Austreten von Treibstoff und Öl oder anderen schädlichen Flüssigkeiten frühzeitig zu verhindern und das Meer zu schützen.
Technisch anspruchsvolle Bergung
Nachdem die maritime Sicherheitszone abgesichert war, begann die eigentliche Bergung des Fahrzeugs. Taucher brachten ein Gurtband an der Vorderachse des Fahrzeugs an, sodass das Auto anschließend mit Hilfe eines Krans kontrolliert aus dem Wasser gehoben werde konnte. Diese technisch anspruchsvolle Maßnahme erforderte eine präzise Abstimmung aller beteiligten Dienste. Währenddessen regelten Gemeindepolizei und Guardia Civil den Verkehr im Hafenbereich und hielten den Sicherheitsperimeter aufrecht.
Die Küstenwache der Guardia Civil sorgte dafür, dass während der gesamten Bergungsarbeiten kein anderes Wasserfahrzeug in den Arbeitsbereich einlief. Dadurch konnten Risiken für Einsatzkräfte und Dritte ausgeschlossen werden.
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