CAAF sorgt mit neuen Rohren in Villaverde für bessere Wasserversorgung im Norden von Fuerteventura

Wasser-Bagger-CAAF-Villaverde

Das „Konsortium für Wasserversorgung“ („Consorcio de Abastecimiento de Agua de Fuerteventura“/ CAAF) hat am 4. Februar 2026 eine strategische Maßnahme zur Verbesserung der Trinkwasserversorgung im Norden von Fuerteventura gestartet.

Ziel der Arbeiten ist es, die Qualität, Kapazität und Zuverlässigkeit der Wasserversorgung in der Ortschaft Villaverde zu optimieren und gleichzeitig das gesamte Versorgungssystem innerhalb der Gemeinde La Oliva besser auszubalancieren.

Durch die Intervention wird das Verteilungsnetz von Villaverde hydraulisch verstärkt. Dadurch soll der Druck auf bestehende Infrastrukturen reduziert und die Stabilität der Wasserversorgung nachhaltig verbessert werden. Hintergrund der Maßnahme ist insbesondere das Bevölkerungswachstum in der Ortschaft sowie der damit verbundene Anstieg des Wasserbedarfs.

Zwei neue Anschlüsse an das Hauptnetz

Kern des Projekts ist die Herstellung von zwei neuen Anschlüssen an das primäre Wasserversorgungsnetz. Diese neuen Verbindungen ermöglichen eine effizientere Verteilung des Wasservolumens. Gleichzeitig erlauben sie eine bessere Einteilung des Verbrauchs in Sektoren, ein entscheidender Faktor für eine bessere operative Kontrolle und eine effizientere Steuerung der Wasserversorgung.

Aus technischer Sicht umfasst das Projekt die Verlegung von rund 900 Metern eines sekundären Leitungsnetzes mit einem Rohrdurchmesser von 160 Millimetern. Zusätzlich werden fünf Schächte zur Einteilung ins Netzabschnitte und zur Regulierung sowie zwei Verbindungsschächte errichtet, die das neue primäre Netz mit der bestehenden Verteilungsinfrastruktur verbinden, über die Villaverde versorgt wird.

Politische Vertreter unterstreichen Bedeutung

Die Präsidentin des Cabildo von Fuerteventura und zugleich des CAAF, Lola García, begleitete den Beginn der Bauarbeiten am 4. Februar 2026. Sie erklärte, man sei sich sicher, dass dies der richtige Weg sei, um der Bevölkerung den bestmöglichen Service zu garantieren. Dabei betonte sie, dass Verbesserungen in der Wasserversorgung auf zwei grundlegenden Säulen beruhten, nämlich Finanzierung und kontinuierliche Arbeit, die sowohl vom Cabildo, vom CAAF als auch von den Gemeinden fest zugesagt seien.

Der Geschäftsführer des CAAF, Adargoma Hernández, wies darauf hin, dass es sich um eine Maßnahme handle, die auf den ersten Blick klein erscheinen könne, jedoch einen wesentlichen Beitrag zur Lösung von Versorgungsproblemen in stark gewachsenen Ortschaften leiste. Ziel sei es, neue Trassen zu schaffen und zu vermeiden, dass mehrere Orte weiterhin von nur einem einzigen Versorgungsnetz abhängig seien.

Positive Effekte für mehrere Orte

Auch der Bürgermeister der Gemeinde La Oliva, Isaí Blanco, hob während des Baustellenbesuchs hervor, dass sich die neue Wasserleitung in eine Reihe von hydraulischen Infrastrukturmaßnahmen einfüge, die im Verlauf des Jahres 2025 umgesetzt wurden. Diese Arbeiten sollen dazu beitragen, bestehende Probleme bei Wasserdruck und Versorgungssicherheit in Orten wie Villaverde, El Cotillo, El Roque und Lajares nachhaltig zu lösen.

Nach Angaben des CAAF ist für die Bauarbeiten eine Dauer von etwa zweieinhalb Monaten vorgesehen. Ab April 2026 sollen die Verbesserungen in der Wasserversorgung schrittweise spürbar werden.

Die Maßnahme reiht sich damit in die langfristige Strategie ein, die Wasserversorgung auf Fuerteventura an die demografische Entwicklung und die wachsenden Anforderungen von Bevölkerung und Wirtschaft anzupassen.

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